Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Albanien schwindet

Welt / 28.11.2019 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Durch ständige Nachbeben wird die Arbeit der Rettungskräfte erschwert. AFP
Durch ständige Nachbeben wird die Arbeit der Rettungskräfte erschwert. AFP

tirana Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Albanien ist die Zahl der Todesopfer auf 40 gestiegen. Rettungskräfte haben in der Nacht auf Donnerstag zehn weitere Leichen aus den Trümmern geborgen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Rund 50 Menschen seien bisher lebend geborgen worden, sagte ein Sprecher. Rund 650 Menschen wurden verletzt. Die Zahl der Vermissten war am Donnerstag weiter unklar. Mit der Unterstützung von Spürhunden und rund 200 Experten aus ganz Europa suchten Bergungsteams in den Ruinen nach weiteren Verschütteten. Doch mit jeder weiteren Stunde schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Erschwert wurde die Arbeit der Teams durch ständige neue Nachbeben.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte am Dienstag den Westen Albaniens erschüttert. Am schwersten betroffen waren die Hafenstadt Durres und der nahegelegene Ort Thumana. Die Regierung in Tirana hat für die beiden Orte einen 30-tägigen Notstand ausgerufen.