„Der Planet Erde schwitzt weiter“: Klimatrend setzt sich fort

Welt / 29.11.2019 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

New York Auf den globalen Karten, Statistiken und Grafiken der US-Wetterbehörde NOAA dominierte auch 2019 die Farbe Rot: heiß, heißer, rekordheiß. „Der Planet Erde schwitzt weiter in unerbittlicher Hitze“, heißt es von der Behörde. Einzelne Monate waren heißer als je zuvor seit Beginn der NOAA-Aufzeichnungen 1880, insgesamt wird das Jahr wohl als zweitheißestes in diese Statistik eingehen, hinter 2016. Von Jänner bis Oktober lag die durchschnittliche Temperatur über den Land- und Ozeanflächen unseres Planeten nach NOAA-Angaben um 0,94 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 14,1 Grad Celsius. Am Rekordjahr 2016 schrammte dieser Zeitraum von 2019 nur ganz knapp – mit 0,09 Grad Celsius – vorbei. Unter den zehn heißesten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen finden sich außerdem 2015, 2017, 2018, 2014, 2010 und 2013.

Fast überall auf der Welt war es 2019 wärmer als im Durchschnitt. Besonders stark machte sich das in Alaska, dem Nordwesten Kanadas, Zentralrussland sowie im südlichen Afrika, Madagaskar, Australien und Asien bemerkbar. Kühler als im Durchschnitt war es nur in Teilen der USA und im Süden Kanadas, allerdings nicht rekordkalt. Etliche anhaltende globale Trends machen Forschern weiter Sorgen: Dazu zählen die geringe Ausbreitung der Eisdecke in Arktis und Antarktis, extreme Wetterereignisse wie Dürren oder Wirbelstürme sowie der hohe Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (Co2).