Opfer im Epstein-Skandal erneuert Vorwürfe gegen Prinz Andrew

Welt / 29.11.2019 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Prinz Andrew steht wegen seiner Verbindung zu Epstein unter Druck. AFP
Prinz Andrew steht wegen seiner Verbindung zu Epstein unter Druck. AFP

London Eines der Opfer im Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein hat seine Vorwürfe gegen den britischen Prinzen Andrew (59) erneuert. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre sagt, sie sei als 17-Jährige in den Jahren 2001 und 2002 drei Mal zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden. Das bekräftigte Giuffre nun der BBC zufolge in einem Interview mit der britischen Rundfunkanstalt, das am Montag in einer Sondersendung (BBC One, 22 Uhr MEZ) ausgestrahlt werden soll. Andrew bestreitet die Vorwürfe.

„Er weiß, was passiert ist, ich weiß, was passiert ist. Und nur einer von uns beiden erzählt die Wahrheit“, sagte Giuffre der BBC zufolge in dem Interview. Andrew sagt, sich nicht an Giuffre, die damals Roberts hieß, erinnern zu können. Auch ein Foto, das ihn mit der Jugendlichen im Haus der britischen Epstein-Freundin Ghislaine Maxwell in London zeigt, will er nicht wiedererkennen.