Ermittlungen nach Großbrand im Weltkulturerbe-Ort Hallstatt

Welt / 01.12.2019 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Weltkulturerbe-Ort Hallstatt ist knapp einer Brandkatastrophe entgangen. APA
Der Weltkulturerbe-Ort Hallstatt ist knapp einer Brandkatastrophe entgangen. APA

Hallstatt Der bei Touristen beliebte Weltkulturerbe-Ort Hallstatt ist knapp einer größeren Brandkatastrophe entgangen. In der Nacht auf Samstag wurden in dem 780-Einwohner-Ort am gleichnamigen See durch ein Feuer fünf Gebäude beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, brannten zwei Holzhütten komplett nieder. Das Feuer war in einer der Holzhütten ausgebrochen und hatte sich dann auf die weiteren Gebäude ausgebreitet. Nach dem Großbrand laufen die Ermittlungen der Polizei nun auf Hochtouren. Diese könnten noch Wochen andauern, sagte Polizeisprecherin Heide Klopf am Wochenende. Es werden Befragungen durchgeführt, die Brandursache sei noch unklar.

Da im Zentrum Hallstatts vor allem Holzhäuser dicht nebeneinander stehen, hätte sich das Feuer schnell noch weiter ausbreiten können. Doch 109 Feuerwehrleute von acht Feuerwehren konnten ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindern. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz schwer verletzt.