Mindestens vier Tote durch Taifun „Kammuri“ auf den Philippinen

Welt / 03.12.2019 • 22:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Anwohner stehen inmitten ihrer zerstörten Häuser in Sorsogon. Reuters
Anwohner stehen inmitten ihrer zerstörten Häuser in Sorsogon. Reuters

Manila Durch den tropischen Wirbelsturm „Kammuri“ sind auf den Philippinen mindestens vier Menschen gestorben. Der Taifun erreichte am Dienstag auch die Hauptstadtregion Manila. In den meisten Schulen der Hauptstadt fiel der Unterricht aus, Behörden öffneten nicht. Nur lebenswichtige Dienste wie eine medizinische Grundversorgung und der Katastrophenschutz arbeiteten weiter. Der Flughafen blieb ab 11 Uhr Ortszeit vorerst geschlossen. „Kammuri“ wirbelte auch die Südostasienspiele durcheinander, die derzeit im Großraum Manila stattfinden. Etwa die Hälfte der für Dienstag vorgesehenen Wettkämpfe musste umgeplant werden, wie die Organisatoren mitteilten. Der Wirbelsturm erreichte nach Angaben des Wetterdienstes Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern, einzelne Böen hatten Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. In Bicol mussten mehr als 483.000 Menschen aus Angst vor Überschwemmungen und Erdrutschen ihre Häuser verlassen.