„Kammuri“ macht fast eine halbe Million Menschen obdachlos

Welt / 04.12.2019 • 22:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Kammuri“ ist bereits der 20. Taifun in diesem Jahr auf den Philippinen. AFP

Manila Beim Durchzug des tropischen Wirbelsturms „Kammuri“ auf den Philippinen sind nach Behördenangaben mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Fast eine halbe Million Menschen verloren zudem vorübergehend ihr Zuhause, die meisten davon in der Region Bicol im Osten des Inselstaats, wie die Polizei und der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes am Mittwoch berichteten. Die heftigen Böen von „Kammuri“ hatten zudem Schäden an Tausenden Gebäuden hinterlassen, einige aus Leichtholz gebaute Häuser zerlegte der Wirbelsturm komplett. Auch ein Flughafen wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Am Dienstag hatte der Taifun die Hauptstadtregion Manila erreicht, wo die meisten Behörden die Arbeit einstellten und der Unterricht ausfiel. Auch der große Ninoy Aquino International Airport in Manila musste vorübergehend schließen. Mehr als 500 Flüge fielen aus, wovon laut der Flugverkehrsbehörde mehr als 150.000 Passagiere betroffen waren.