E-Zigaretten als Auslöser für Lungenkrankheit verdächtigt

Welt / 05.12.2019 • 22:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In den USA sind E-Zigaretten schon länger im Verdacht, Krankheiten auszulösen. AFP
In den USA sind E-Zigaretten schon länger im Verdacht, Krankheiten auszulösen. AFP

San Francisco Eine vorrangig unter Industriearbeitern auftretende Lungenerkrankung ist in einer US-Studie mit dem Rauchen von E-Zigaretten in Verbindung gebracht worden. Bei einem Patienten sei Pneumokoniosis – auch bekannt als Staublunge – diagnostiziert worden, berichteten Forscher der University of California in San Francisco im Fachmagazin „European Respiratory Journal“. Sie fanden demnach unter anderem Kobalt im Dampf der von dem Patienten benutzten E-Zigarette. Pneumokoniose tritt typischerweise bei Industriearbeitern auf, die Stäuben von Schwermetallen wie Kobalt oder Wolfram ausgesetzt sind. Dazu gehöre der Patient nicht, erklärte der Wissenschafter Kirk Jones. Deshalb sei die Nutzung der E-Zigarette als „mögliche Ursache“ für die Erkrankung ausgemacht worden. Im Dampf wiesen sie auch andere giftige Metalle, darunter Nickel, Aluminium, Mangan, Blei und Chrom nach. Die Funde decken sich mit anderen Studien.