Wenig Hoffnung nach Verschwinden von Flugzeug

Welt / 10.12.2019 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die C-130 Hercules (im Bild ein gleiches Modell) verschwand in der Drakestraße. AFP
Die C-130 Hercules (im Bild ein gleiches Modell) verschwand in der Drakestraße. AFP

Santiago Die Behörden in Chile blicken pessimistisch auf das Schicksal einer Militärmaschine mit 38 Menschen an Bord, die auf dem Weg in die Antarktis vom Radar verschwunden ist. Stunden nach dem Abbruch des Funkkontakts am Montagabend sagte General Eduardo Mosqueira von der vierten Luftwaffenbrigade lokalen Medien, ein Schiff sei in Richtung des Ortes aufgebrochen, wo der Kontakt verloren ging. Notrufsignale seien nicht gesendet worden. Das Flugzeug hätte Montagnacht zurückkehren sollen –die Piloten seien erfahren gewesen. Das Flugzeug war am Nachmittag in der südchilenischen Stadt Punta Arenas gestartet. Rund 80 Minuten später riss der Funkkontakt ab. Laut Mosqueira hätte dann in etwa die Hälfte des Weges zur Basis in der Antarktis geschafft sein müssen. An Bord der Maschine vom Typ C-130 Hercules befanden sich 17 Besatzungsmitglieder und 21 Passagiere einschließlich drei Zivilisten. Aufgabe an dem Militärstützpunkt sei gewesen, u. a. eine schwimmende Ölleitung zu prüfen.