Erdbebenserie erschütterte philippinische Insel Mindanao

Welt / 15.12.2019 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Beim Einsturz eines Supermarkt-Gebäudes starben drei Menschen. AFP
Beim Einsturz eines Supermarkt-Gebäudes starben drei Menschen. AFP

Manila Bei einer Erdbebenserie auf der philippinischen Insel Mindanao sind am Sonntag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Das heftigste Beben hatte nach Messung der US-Erdbebenwarte USGS die Stärke 6,8 und ereignete sich gegen 14.11 Uhr Ortszeit (7.11 Uhr MEZ) in der Davao-Region. Das Zentrum des Bebens lag rund sechs Kilometer südlich des Ortes Magsaysay in gut 20 Kilometern Tiefe. Anschließend kam es zu etlichen Nachbeben mit Stärken von bis zu 5,7. Die philippinische Behörde Phivolcs gab die Stärke des Hauptbebens mit 6,9 an. Am stärksten sei es in Magsaysay und im nahe gelegenen Ort Matanao zu spüren gewesen. Mindestens 87 Nachbeben seien in den ersten zwei Stunden nach diesem Beben registriert worden.

Im Ort Padada stürzte ein mehrstöckiges Supermarkt-Gebäude ein. Dabei starben nach Feuerwehrangaben mindestens drei Menschen. Eine unbekannte Zahl von Menschen wurde noch in den Trümmern vermutet. In Matanao starb ein sechsjähriges Mädchen, als eine Betonwand umstürzte.