13 vermisste Bergleute in China nach 80 Stunden gerettet

Welt / 18.12.2019 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Bergung war schwierig, das Wasser im Tunnel stand teils hüfthoch. Reuters
Die Bergung war schwierig, das Wasser im Tunnel stand teils hüfthoch. Reuters

Peking Nach 80 Stunden unter Tage sind 13 vermisste Bergleute aus einer Grube in Südwestchina gerettet worden. Rund zehn Kilometer entfernt vom Eingang des Shanmushu-Kohlebergwerks in Yibin in der Provinz Sichuan waren die Kumpel durch einen Wassereinbruch eingeschlossen worden. Fünf weitere Bergleute kamen ums Leben. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, seien die Vermissten am Mittwoch unter dem Applaus der Rettungskräfte ans Tageslicht gekommen. „Es ist ein Wunder“, sagte der Chef des Krisenzentrums, Duan Yijun. In mehr als 300 Metern Tiefe habe sich einer der vermissten Bergleute in der Nacht den Weg zu den Bergungskräften bahnen können. Die Rettungskräfte hätten wegen der großen Entfernung zwei Stunden gebraucht, um zu den Vermissten zu gelangen. In dem langen Schacht habe es keinen Strom und keine Kommunikationsmöglichkeiten gegeben. Auch sei die Ventilation beschädigt gewesen, so dass es ein Risiko durch Gaslecks gegeben habe.