15 Jahre Tsunami – Riesenwelle tötete über 230.000 Menschen

Welt / 23.12.2019 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Meterhohe Flutwellen zerstörten 2004 Khao Lak. Reuters
Meterhohe Flutwellen zerstörten 2004 Khao Lak. Reuters

Banda Aceh, Bangkok, Colombo Es war eine der tödlichsten Naturkatastrophen in der Geschichte der Menschheit: Am 26. Dezember 2004 rollte nach einem Seebeben um 1.59 Uhr MEZ im Indischen Ozean ein Tsunami über die Küstenregionen der indonesischen Provinz Aceh, Sri Lankas, Thailands und die Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren und brachte über 230.000 Menschen aus rund 50 Staaten den Tod, darunter 86 aus Österreich.

Die ersten Meldungen ließen noch nichts von der Katastrophe erahnen.“ Heftiges Erdbeben in Indonesien“, lautete der Titel. Im Untertitel hieß es näher: „Größere Schäden an Gebäuden, keine Berichte über Opfer.“ Was niemand wusste: Seit rund eineinhalb Stunden rollten die bis zu zehn Meter hohen todbringenden Wellen und machten Urlaubsparadiese sowie andere Küstenstriche dem Erdboden gleich. Am Ende stand die totale Verwüstung. Die Zahl der Vermissten konnte bis heute nicht geklärt werden.