Diesel-Leck bedroht Tiere und Natur der Galapagos-Inseln

Welt / 23.12.2019 • 22:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
In der Nähe der Unglücksstelle leben Meeresschildkröten. AFP
In der Nähe der Unglücksstelle leben Meeresschildkröten. AFP

Quito Nach einem Schiffsunfall bei den Galápagos-Inseln bedroht austretender Dieselkraftstoff das Weltnaturerbe. Die Regierung habe Sofortmaßnahmen ergriffen, um das Umweltrisiko zu vermindern und das Problem einzudämmen, das durch den Untergang des Schiffs entstanden sei, teilte das ecuadorianische Umweltministerium am Montag mit. Die Situation sei unter Kontrolle. Der Galápagos-Nationalpark twitterte, es würden Schutzbarrieren errichtet und ölabsorbierende Mittel eingesetzt. Auf dem Schiff seien umgerechnet ungefähr 2500 Liter Dieselkraftstoff gelagert gewesen.

Das Schiff „Orca“ sank am Sonntag an einem kleinen Pier vor der Insel San Cristóbal. Zuvor war ein Kran beim Verladen eines Containers zusammengebrochen und dieser auf das Schiff gestürzt.

Die rund 130 Galápagos-Inseln zählen wegen ihrer besonderen Flora und Fauna seit 1978 zum Unesco-Weltnaturerbe.