Indonesien und Thailand gedenken der Tsunami-Katastrophe

Welt / 26.12.2019 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Banda Aceh In Indonesien und Thailand haben am Donnerstag Tausende der Tsunami-Katastrophe vor 15 Jahren gedacht. Ausgelöst von einem Seebeben der Stärke 9,1 vor Sumatra wälzte sich am 26. Dezember 2004 eine Riesenwelle von Indonesien über asiatische Länder bis hin nach Ostafrika. Rund 230.000 Menschen kamen ums Leben.

„Worte können unsere Gefühle nicht beschreiben, als wir vor 15 Jahren tränenreich Tausende von Leichen auf diesem Boden liegen sahen“, sagte der amtierende Gouverneur Acehs, Nova Iriansyah, bei einer Gedenkfeier in der Stadt Sigli. „Und jetzt können wir sehen, wie die Menschen in Aceh es geschafft haben, dieses Leid zu überwinden und wieder aufzustehen, dank der Unterstützung aller Indonesier und der Menschen in aller Welt.“

In Thailand nahmen Hunderte von Menschen an einer Gedenkfeier in dem Fischereidorf Ban Nam Khem teil, wo damals die Hälfte der damals 5000 Einwohner in dem Tsunami umkam. Auch westliche Besucher kamen zu der Gedenkstätte. Etwa die Hälfte der Toten in Thailand waren Ausländer. Der Tsunami versetzte damals der Tourismusindustrie an den Stränden von Phuket einen schweren Schlag.