Überschwemmungen machen Zehntausende in Jakarta obdachlos

Welt / 02.01.2020 • 22:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Nach heftigen Regenfällen sind weite Teile überflutet. Reuters
Nach heftigen Regenfällen sind weite Teile überflutet. Reuters

Jakarta In der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen 26 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende mussten wegen der schwersten Regenfälle seit mehr als 20 Jahren ihre Häuser verlassen. Das extreme Wetter soll noch bis zum Dienstag anhalten. In einigen Teilen Jakartas sowie in Städten in der Umgebung kam es zu erheblichen Störungen. Zugverbindungen waren unterbrochen. Der Strom fiel aus. Nach heftigen Regenfällen zu Silvester und in den ersten Stunden des Neujahrstages waren weite Gebiete überflutet. Zudem kam es zu Springfluten. Hunderte Pumpen wurden eingesetzt, um das Wasser aus den Häusern zu entfernen.

Präsident Joko Widodo machte Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten für den Hochwasserschutz für die Überschwemmungen verantwortlich. Einige Projekte seien seit 2017 aufgrund von Problemen beim Landerwerb verzögert worden.