Kein Ende der Buschbrände in Australien in Sicht

Welt / 06.01.2020 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In den Bundesstaaten New South Wales und Victoria lodern noch immer rund 170 Feuer. 

In den Bundesstaaten New South Wales und Victoria lodern noch immer rund 170 Feuer. 

Canberra Die Buschbrände in Australien wüten weiter, es ist noch kein Ende in Sicht. Der Qualm raubt den Menschen in den betroffenen Gebieten den Atem. In der Hauptstadt Canberra war die Luft am Montag gefährlich verschmutzt. Die Stadtregierung rief die Menschen dazu auf, drinnen zu bleiben. Museen, Geschäfte und Universitäten blieben geschlossen. An der Südostküste regnete es, was den Kampf der Feuerwehr etwas erleichterte. Eine Entwarnung gab es aber nicht. In den Bundesstaaten New South Wales und Victoria loderten noch um die 170 Feuer. Die Helfer mussten weiter abgeschnittene Gebiete versorgen. Am Montag meldete die Polizei den Tod eines 71 Jahre alten Mannes. Seit Beginn der Brände im Oktober sind damit landesweit 25 Menschen ums Leben gekommen. Etwa sieben Millionen Hektar brannten nieder.

„Die Feuer brennen immer noch, und sie werden noch über Monate brennen“, sagte der australische Premierminister Scott Morrison am Montag vor Reportern.