Die Luft in Melbourne ist weltweit am schlechtesten

Welt / 14.01.2020 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dicke Luft in Melbourne: Am Mittwoch könnte Wind gegen den Qualm helfen. RTS
Dicke Luft in Melbourne: Am Mittwoch könnte Wind gegen den Qualm helfen. RTS

Melbourne In den australischen Brandgebieten ist Regen in Sicht. Aber kurz vor dem großen Tennisturnier in Melbourne haben die Feuer die Luftqualität dort rekordverdächtig schlecht gemacht. Für die Bewohner war es der zweite Tag in Folge mit besonders dicker Luft. Ihnen wurde geraten, drinnen zu bleiben. Der Rauch löste im Stadtgebiet Feuermelder aus. Fernsehbilder zeigten Menschen mit Schutzmasken. Über Nacht sei die Luft in Melbourne zur weltweit schlechtesten geworden, sagte Gesundheitsbehörden-Chef Brett Sutton am Dienstag. Laut der internationalen Datenbank IQ Air war die Luft in Australiens zweitgrößter Stadt „sehr ungesund“. Gemessen wird dabei unter anderem die Belastung mit Feinstaub. Wegen des Rauchs verzögerten sich die ersten Spiele in der Qualifikationsrunde für die Australian Open. Eine Tennisspielerin gab nach einem Hustenanfall auf und wurde von einer Betreuerin vom Platz geführt.