28 Stunden unter Trümmern: Frau und Kind in der Türkei gerettet

Welt / 26.01.2020 • 22:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fast 4000 Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden. afp
Fast 4000 Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden. afp

istanbul Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in der Osttürkei mit Dutzenden Toten suchen Rettungskräfte in Eiseskälte weiter nach Überlebenden. 45 Menschen konnten bisher lebend befreit werden. Rund 28 Stunden lang überlebten auch eine 35-jährige Mutter und ihre zwei Jahre alte Tochter in der Stadt Elazig unter den Trümmern, bis sie gefunden und gerettet wurden. Die Arbeit der Einsatzkräfte wird allerdings durch bisher fast 600 Nachbeben erschwert. 

Mittlerweile sinkt jedoch die Hoffnung, noch weitere Überlebende zu finden. Bis gestern wurden 35 Leichen in der am stärksten betroffenen Provinz Elazig und der Nachbarprovinz Malatya geborgen. Fast 4000 Rettungskräfte durchsuchten die Überreste eingestürzter Gebäude nach Überlebenden. In der ganzen Region wurden bis gestern Abend noch insgesamt 14 Menschen vermisst, wie der Sender NTV berichtete. Das Erdbeben der Stärke 6,8 hatte am Freitagabend die Provinz Elazig und angrenzende Gebiete erschüttert.