Protestaktion bei Coca-Cola-Werk gegen Plastikflut

Welt / 28.01.2020 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Coca-Cola erzeuge über ein Viertel des PET-Mülls in Österreich. APA/GREENPEACE
Coca-Cola erzeuge über ein Viertel des PET-Mülls in Österreich. APA/GREENPEACE

Wien Greenpeace hat gestern im Coca-Cola-Abfüllwerk im burgenländischen Edelstal mit einer Aktion gegen den Einsatz von Wegwerfplastik protestiert. Die Aktivisten seilten sich mit einem Transparent vom Gebäude ab und ließen symbolisch tausende Coca-Cola-Plastikflaschen von der Fassade des Werks in die Umwelt strömen. Die Umweltschutzorganisation fordert, dass Coca Cola seinen Verpackungsmüll drastisch reduziert und im Einzelhandel auf ein Mehrwegsystem umsteigt. Im ersten Schritt solle der Konzern bis Ende 2020 seine Produkte in zwei Flaschengrößen als Mehrwegflaschen anbieten. „Coca Cola ist der weltweit größte Plastikverschmutzer. In Österreich hält der Konzern mehr als die Hälfte des Limonadenmarktes. Mit dieser Größe muss das Unternehmen endlich seinen Müllberg reduzieren und eine Trendwende hin zu Mehrwegflaschen einleiten“, fordert Lisa Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace. Bis zu 300.000 Flaschen verlassen stündlich das Werk in Edelstal.