Tief „Petra“ wütete in weiten Teilen Österreichs

Welt / 04.02.2020 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eine Böe hat auf der Südautobahn einen Lkw mit Anhänger erfasst. APA/BFKDO Baden
Eine Böe hat auf der Südautobahn einen Lkw mit Anhänger erfasst. APA/BFKDO Baden

Wien Das Sturmtief „Petra“ ist Dienstagfrüh über mehrere Bundesländer Österreichs hinweggefegt. Über den Semmering fegte der Sturm mit mehr als 150 km/h. In vielen Haushalten fiel der Strom aus. Rund 11.000 Kunden waren Dienstagvormittag in Oberösterreich ohne Strom. Im Flachgau und Tennengau (Salzburg) waren rund 1500 Haushalte von Stromausfällen betroffen. In der Früh war in Niederösterreich ein massiver Ausfall verzeichnet worden, 25.000 Haushalte waren kurzfristig ohne Elektrizität.

Im steirischen Deutschlandsberg stürzte ein Baum auf ein Haus, in Stainz, Wetzelsdorf, Stallhof, Preding und Gundersdorf wurden Straßen von umgestürzten Bäumen blockiert. Auch in der Schweiz hinterließ „Petra“ zahlreiche umgestürzte Bäume.  In Tirol sorgten Erdrutsche für Straßensperren, in Wien gab es wegen umgestürzter Bäume Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Parks wie der Schlosspark Schönbrunn oder der Volksgarten wurden gesperrt.