Zahl der Coronavirus-Opfer steigt

Welt / 05.02.2020 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auf zwei Kreuzfahrtschiffen in Hongkong und in Japan sitzen zusammengerechnet über 7000 Menschen fest. AFP
Auf zwei Kreuzfahrtschiffen in Hongkong und in Japan sitzen zusammengerechnet über 7000 Menschen fest. AFP

490 Tote, mehr als 24.300 Infektionen weltweit. Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne.

Peking An dem seit Wochen grassierenden Coronavirus sind mittlerweile 490 Menschen gestorben. Die meisten Opfer gibt es in der Provinz Hubei und ihrer abgeriegelten Hauptstadt Wuhan. Die Zahl der Infektionen wuchs um 3887 auf 24.324 an.

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“, das vor Yokohama in Japan vor Anker liegt, wurden zehn Virusfälle unter Passagieren entdeckt. Die Infizierten wurden ins Krankenhaus gebracht. Das Schiff bleibt vorerst unter Quarantäne. Die 2666 Passagiere sowie 1045 Crew-Mitglieder sollen für weitere 14 Tage an Bord bleiben, da die Untersuchungen auf den Erreger weitergehen. In Hongkong wurde am Mittwoch ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit mehr als 1800 Passagieren an Bord festgesetzt. Bei drei Menschen war das Virus festgestellt worden. Zunächst war unklar, wie lange das Schiff nun in Hongkong bleiben muss.

In Österreich gibt es derzeit zehn Coronavirus-Verdachtsfälle. Im Bezirk Kitzbühel sind am Mittwoch vier neue Corona-Verdachtsfälle bekannt geworden. Außerdem gibt es  drei Fälle in Wien, zwei in Kärnten und einer in Salzburg. Die sieben am Sonntag aus der chinesischen Provinz Hubei zurückkehrten, symptomfreien Österreicher befinden sich weiterhin in Wien in Quarantäne.

Salzburgerin aus Spital getürmt

Eine 31-jährige Salzburgerin, die am Dienstag wegen Verdachts einer Coronavirus-Infektion mit der Rettung in das Uniklinikum Salzburg gebracht und auf der Isolierstation aufgenommen worden war, ist in der Nacht auf Mittwoch aus dem Spital verschwunden. Sie wurde am Mittwoch jedoch von der Polizei und Rettung an ihrer Heimatadresse angetroffen.