Milliarden Heuschrecken fallen über Ostafrika her

Welt / 10.02.2020 • 22:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die Heuschrecken verwüsten in Ostafrika ganze Landstriche. AP
Die Heuschrecken verwüsten in Ostafrika ganze Landstriche. AP

Kampala Die Heuschreckenplage in Ostafrika weitet sich aus: Nach mehreren Ländern in der Region hat nun auch Uganda Alarm geschlagen. Von Kenia aus seien die ersten Insektenschwärme ins Land gekommen, sagte der für die Grenzregion Karamoja zuständige Minister Moses Kizige am Sonntag. Die Regierung berief eine Notfallsitzung ein.

Somalia hatte Anfang Februar wegen der Heuschreckenplage den Notstand ausgerufen. Die massenhafte Vermehrung der Wüstenheuschrecken bedrohe die ohnehin instabile Versorgungslage in dem Land, hieß es damals zur Begründung. Auch Kenia und Äthiopien waren von der Plage betroffen.

Wüstenheuschrecken leben normalerweise als Einzelgänger. Unter bestimmten Bedingungen schließen sie sich zu riesigen Schwärmen zusammen. Laut FAO können sie bis zu 150 Kilometer am Tag zurücklegen und in ihrem Drang zu fressen Landstriche verwüsten.