Eine der schlechtesten Obsternten seit Jahren in Österreich

Welt / 27.11.2020 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Weniger Äpfel und Zwetschken, kaum Marillen: Spätfrost hat heuer zu einer der schlechtesten Obsternten seit Jahren geführt. Die Obsternte liege um 13 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt, das entspreche einem Ernterückgang um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gab die Statistik Austria am Freitag bekannt. Große Einbußen gab es bei Zwetschken und Marillen, auch die Ernte von Kernobst wie Äpfeln und Birnen war unterdurchschnittlich. Lediglich bei Beerenobst konnte die Erntemenge des Vorjahres erreicht werden.

In Summe lag die Erntemenge von Obst bei 192.700 Tonnen. Bei Äpfeln, die 95 Prozent der Kernobsternte ausmachten, wurde eine Produktionsmenge von 160.100 Tonnen erreicht, um 13 Prozent weniger als 2019. Bei Birnen fiel die Ernte mit 8200 Tonnen zwar deutlich höher als im schlechten Vorjahr aus (+30 Prozent zu 2019), blieb aber trotzdem im Bereich des Zehnjahresmittels (-2 Prozent). Bei Steinobst wurde mit einer Erntemenge von 5600 Tonnen ein Rekordminus von 56 Prozent im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt verzeichnet, so die Statistik Austria. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Steinobsternte um 64 Prozent niedriger aus. Insbesondere bei Marillen führten die extremen Spätfröste zu hohen Verlusten.

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