Überschwemmungen auf Sardinien fordern Hunderte Einsätze

Welt / 29.11.2020 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Stadt Bitti steckten die Autos tief im Schlamm und Geröll. Reuters
In der Stadt Bitti steckten die Autos tief im Schlamm und Geröll. Reuters

Rom Heftige Unwetter mit Überschwemmungen auf der italienischen Insel Sardinien haben am Wochenende schwere Schäden angerichtet und Menschenleben gefordert. In der Kommune Bitti im Nordosten der Insel starben nach Angaben des Innenministeriums drei Menschen in den Fluten. Ein 90-Jähriger sei tot aus einem mit Schlamm bedeckten Haus geborgen worden. Auf Videos, die im Internet kursierten, waren Wassermassen zu sehen, die durch enge Gassen preschten. Autos steckten tief im Schlamm, manche Rettungskräfte standen fast knietief im Wasser. Die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben auf Sardinien und der ebenfalls betroffenen Insel Sizilien von Samstag bis Sonntagmittag zu weit mehr als 200 Einsätzen aus. Zudem stürzte den Angaben zufolge am Samstag eine Brücke bei Bitti ein. “Ich bin nah bei den Familien der Opfer und drücke meine Solidarität mit den schwer von den Überschwemmungen getroffenen Gemeinden in der Region Nuoro aus”, sagte Innenministerin Lamorgese.

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