100.000 Philippiner flüchten vor herannahendem Taifun

Welt / 19.04.2021 • 22:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Taifun „Surigae“ hat im Osten des Inselstaates für Überschwemmungen gesorgt. ap
Der Taifun „Surigae“ hat im Osten des Inselstaates für Überschwemmungen gesorgt. ap

manila Auf den Philippinen haben sich mehr als 100.000 Menschen vor einem heranrückenden Taifun in Sicherheit gebracht. Der Taifun „Surigae“ befand sich gestern rund 500 Kilometer östlich der Provinz Quezon. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von 195 Kilometer pro Stunde und sollte sich den Vorhersagen zufolge zunächst langsam in nordwestliche Richtung bewegen und etwa am Donnerstag östlich abdrehen. Die Philippinen würde er demnach nicht erreichen. Der Leiter der staatlichen Wetterbehörde, Vicente Malano, erklärte, ein Hochdruckgebiet zwischen China und Japan verhindere, dass der Taifun in Richtung Inland ziehe. Der Wirbelsturm brachte der Region dennoch starken Regen und Wind. Mindestens 22 Dörfer wurden überschwemmt, in vier Provinzen fiel der Strom aus. Die Küstenwache ordnete das Einstellen des Fährverkehrs an. Ein 79 Jahre alter Mann starb, als er von einer umstürzenden Kokospalme getroffen wurde, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Ein Mann werde vermisst.