Fast 1000 Gebäude im US-Staat Colorado abgebrannt

Welt / 02.01.2022 • 22:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Feuer haben Tausende Menschen in die Flucht geschlagen. AFP
Die Feuer haben Tausende Menschen in die Flucht geschlagen. AFP

Denver Bei den jüngsten Bränden im US-Bundesstaat Colorado nahe der Stadt Boulder sind nach Behördenangaben fast 1000 Häuser und andere Gebäude zerstört worden. Drei Menschen galten dem Katastrophenschutz zufolge am Sonntag noch als vermisst, sieben waren verletzt worden. Die Behörden wollen Suchhunde einsetzen, um die Vermissten zu bergen, sobald es das Wetter zulässt.

Die Feuer hatten sich am Donnerstag rasch ausgebreitet, begünstigt von teils sehr starken Winden. In den Orten Louisville und Superior konnten sich rund 34.000 Einwohner in Sicherheit bringen. Auf Luftbildern waren ganze Straßenzüge zu sehen, in denen nur noch ein Haufen Asche von den Häusern übrig war. Die Ursache der Brände ist noch unklar. Behördenvertreter hatten zunächst spekuliert, dass die für die Winterzeit in der Region untypischen Feuer ausgelöst wurden, als der Wind Stromleitungen zu Boden riss.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.