Italien gedenkt “Costa Concordia”-Havarie vor zehn Jahren

Welt / 13.01.2022 • 22:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zum Gedenken an die Opfer wurde ein Blumenkranz ins Meer gelassen. Reuters
Zum Gedenken an die Opfer wurde ein Blumenkranz ins Meer gelassen. Reuters

Giglio Zehn Jahre nach dem Unglück des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ haben zahlreiche Menschen auf der italienischen Insel Giglio, vor der das Schiff am 13. Jänner 2012 kenterte, der 32 Todesopfer gedacht. Nach einem Gottesdienst am Donnerstagmittag in der Kirche Chiesa dei Santi Lorenzo e Mamiliano ließen zwei Matrosen von einem Boot der Küstenwache aus einen Blumenkranz zum Gedenken an die Toten ins Meer. „An diesen Ort zurückzukehren ist ein Gefühl wie damals“, erzählte ein Überlebender der Nachrichtenagentur Ansa. Er habe damals Glück gehabt, weil er in der Nähe eines Beiboots gewesen sein.

„Das wird die letzte öffentliche Gedenkfeier sein. Wir wollen nicht vergessen, aber wir wollen die 32 Opfer respektieren“, sagte der Bürgermeister Giglios, Sergio Ortelli, vor Journalisten. Im kommenden Jahr solle das Gedenken in kleinerem Rahmen ohne Medienrummel abgehalten werden.

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