Ölteppich im Golf von Thailand wird zur Gefahr für Urlaubsinsel

Welt / 27.01.2022 • 22:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
160.000 Liter Rohöl sind aus einer Unterwasser-Pipeline ins Meer gelaufen. RTS
160.000 Liter Rohöl sind aus einer Unterwasser-Pipeline ins Meer gelaufen. RTS

Bangkok Im Osten Thailands steigt die Sorge vor einer möglichen Ölpest. Am Dienstag waren in der bei Touristen beliebten Provinz Rayong rund 160.000 Liter Rohöl aus einem Leck in einer Unterwasser-Pipeline der Star Petroleum Refining Company ins Meer gelaufen. Die Marine versuche fieberhaft, den Ölteppich im Golf von Thailand einzudämmen. Gelinge dies nicht, so werde er voraussichtlich am Freitagnachmittag die Küste eines Marine-Nationalparks im Samet-Archipel erreichen, zitierte die “Bangkok Post” am Donnerstag den Generaldirektor der Abteilung für Umweltverschmutzungskontrolle. Das Ausfließen des Öls wurde den Angaben zufolge am Mittwoch um kurz nach Mitternacht gestoppt. Es seien chemische Dispersionsmittel eingesetzt worden, um den Schaden zu mindern, hieß es.

Das Samet-Archipel mit dem Nationalpark Khao Laem Ya – Mu Ko Samet liegt etwa 200 Kilometer südöstlich von Bangkok und ist bei Hauptstädtern auch als Wochenendziel beliebt.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.