Mindestens zwei Tote bei Erdbeben in Indonesien und Malaysia

Welt / 25.02.2022 • 22:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dutzende Häuser sind bei dem Erdbeben eingestürzt. AP
Dutzende Häuser sind bei dem Erdbeben eingestürzt. AP

Padang Ein heftiges Erdbeben hat auf der indonesischen Insel Sumatra zwei Menschen das Leben gekostet und die Einwohner in Panik versetzt. Außerdem gab es mindestens 60 Verletzte, wie die Behörden mitteilten. Fernsehbilder zeigten, wie Menschen am Freitag in Padang auf Sumatra in Massen auf die Straßen rannten. Im Bezirk West Pasaman gab es nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mindestens zwei Tote. Dutzende Häuser stürzten ein. Ein Krankenhaus wurde geräumt. Die Erschütterungen lösten einen Erdrutsch aus und waren auch in Malaysia und Singapur zu spüren.

Die Erdstöße hatten nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,2. Der Erdbebenherd lag 66 Kilometer nordnordwestlich der Stadt Bukittinggi in nur zwölf Kilometern Tiefe. Solche flachen Erdbeben können besonders zerstörerisch sein, weil die Energie der Stöße kaum gedämpft auf die Erdoberfläche wirkt.