Mindestens sieben Tote bei ­Überschwemmungen in Australien

Welt / 27.02.2022 • 17:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mehr als 1400 Häuser entlang des Brisbane Rivers sind von den Fluten bedroht. AFP
Mehr als 1400 Häuser entlang des Brisbane Rivers sind von den Fluten bedroht. AFP

Brisbane Seit Tagen anhaltende heftige Regenfälle haben die Pegelstände vielerorts im Nordosten Australiens weiter in die Höhe getrieben, darunter auch in der Millionenmetropole Brisbane. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben, wie am Sonntag die Behörden berichteten. Sechs von ihnen starben demnach im besonders stark betroffenen Südosten des Bundesstaats Queensland, eine weitere Person im angrenzenden New South Wales.

Am Sonntag kämpften Anrainer in Teilen Brisbanes mit den Wassermassen. Ebenfalls stark betroffen waren die Städte Gympie, Maryborough und Ipswich sowie Gebiete entlang der Sunshine Coast. Mehr als tausend Menschen in Queensland hätten sich bereits in Sicherheit gebracht, und mehr als 1400 Häuser entlang des Brisbane Rivers seien von den Fluten bedroht. Für diesen Montag werden in der Region weitere heftige Regenfälle erwartet. Es werde befürchtet, dass sich die Lage insbesondere in Brisbane weiter verschlimmern könnte, hieß es. Mehr als 600 Schulen in Queensland bleiben geschlossen.