Südafrikas Küstenprovinzen versinken in Schlamm und Wasser

Welt / 12.04.2022 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ganze Straßen wurden durch die Wassermassen aufgerissen. afp
Ganze Straßen wurden durch die Wassermassen aufgerissen. afp

durban Überschwemmte Verkehrswege, eingestürzte Häuser und Brücken, Schlammlawinen, reißende Wasserströme: In Südafrikas Küstenregion haben ungewöhnlich heftige Niederschläge Chaos, Verwüstung und Todesfälle verursacht. „Wir waren alle überrascht von der Heftigkeit dieses Sturms“, sagt der Bürgermeister der Ethikwini-Region rund um Hafenstadt Durban, Mxolisi Kaunda. „Es gibt sehr viele Schäden, die Fluten sind überall.“

Die Stadt habe Gemeindezentren als Notunterkünfte für Flutopfer geöffnet. Priorität habe jetzt aber zunächst die Rettung von Menschenleben. „Hier herrscht ringsum das nackte Chaos“, berichtete Chris Schädle, der deutsche Eigner eines Restaurants in Salt Rock. Obwohl noch weitgehend unklar, gingen Medien des Landes von mindestens 45 Toten aus. Befürchtet werden Sachschäden in Millionenhöhe. Viele der betroffenen Küstenorte sind wichtige Urlaubsdestinationen, die sich schon auf den traditionellen Osteransturm der Touristen vorbereitet hatten. 

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