Tourismus auf dem Mount Everest soll nachhaltiger werden

Welt / 13.05.2022 • 22:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Mit den Solarpanels decke man den Strombedarf im Basislager. APA/FURTENBACH
Mit den Solarpanels decke man den Strombedarf im Basislager. APA/FURTENBACH

Kathmandu Mindestens zwei Expeditionsfirmen nutzen dieses Jahr erstmals vorwiegend Solarpanels im Basislager des welthöchsten Berges für ihren Strom. Eine österreichische und eine nepalesische Firma brachten dazu je 16 Solarpanels auf den Berg. Damit decke man den Strombedarf für Küche, Eigenbedarf der Expeditionsteilnehmer, Kommunikation und Laden von Ausrüstung, sagte der Innsbrucker Lukas Furtenbach, Geschäftsführer der Firma Furtenbach Adventures. Von der nepalesischen Firma Everest Exped hieß es, dass man neben den Panels für Schlechtwetterzeiten noch einen Generator dabei habe. Bislang nutzen die meisten Expeditionsfirmen Generatoren als Hauptenergiequelle. Die Firma Seven Summit Treks schließlich wolle nun die von den Sherpas für verbreitete Rituale verwendeten bunten buddhistischen Gebetsfahnen, die auf den Bergen zurückgelassen werden, durch biologisch abbaubare ersetzen.