Deutsche Städte wollen bei Straßenbeleuchtung sparen

Welt / 15.05.2022 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch bei der Beleuchtung von Fuß- und Radwegen soll gespart werden. dpa
Auch bei der Beleuchtung von Fuß- und Radwegen soll gespart werden. dpa

berlin Angesichts drastisch gestiegener Energiekosten planen erste deutsche Städte Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung. Eine reduzierte Straßenbeleuchtung sei “eine Idee im Bündel der möglichen Maßnahmen”, heißt es seitens des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Die Straßenlaternen werden künftig in der Sommerzeit 30 Minuten später ein- und 30 Minuten früher ausgeschaltet. In den Wintermonaten wird die ursprüngliche Beleuchtungszeit um jeweils zehn Minuten reduziert, wie die Stadt Weimar mitteilte. Damit könnten pro Jahr zwischen 70.000 und 100.000 Kilowattstunden eingespart werden. Mainz diskutiert über weitere Reduzierungen bei der Beleuchtung von Fuß- und Radwegen. Man plane eine bedarfsorientierte Straßenbeleuchtung, wobei die Laternen nur in Betrieb gehen sollen, wenn Fußgänger und Fahrradfahrer die Wege nutzen. Die Solarleuchten sollen dafür eine Sensorik bekommen.