Gutachten zu Gondelabsturz in Italien verzögert sich weiter

Welt / 24.06.2022 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei dem Gondelabnsturz am 23. Mai 2021 kamen 14 Menschen ums Leben. Reuters
Bei dem Gondelabnsturz am 23. Mai 2021 kamen 14 Menschen ums Leben. Reuters

Verbania Mehr als ein Jahr nach dem tödlichen Absturz einer Gondel am norditalienischen Monte Mottarone ist die Abgabe des Gutachtens auf den 16. September verschoben worden. Das Gericht gab einem entsprechenden Antrag der Experten statt, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Freitag meldete. Eigentlich hätte der Bericht zur Absturzursache bis 30. Juni vorgelegt werden sollen. Laut Ansa sagte das Gericht wegen des verschobenen Abgabetermins zwei geplante Verhandlungen ab und terminierte sie für den 20. und 21. Oktober neu.

Am 23. Mai 2021 stürzte die Kabine ab und riss 14 Menschen in den Tod. Nur ein kleiner Junge aus Israel überlebte das Unglück schwer verletzt. Die Gutachter stellten Berichten zufolge in ersten Untersuchungen drei beschädigte Drähte an einem wichtigen Verbindungsteil zwischen dem Zugseil und der Gondel fest. Hätte man bei der Wartung den Schaden festgestellt, hätte das Verbindungsteil ausgetauscht werden müssen, zitierte Ansa aus den ersten Untersuchungsergebnissen.