Reste von chinesischer Rakete nahe Philippinen ins Meer gestürzt

Welt / 31.07.2022 • 22:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
„Langer Marsch 5B“ brachte vor etwa einer Woche ein Modul ins All. AP
„Langer Marsch 5B“ brachte vor etwa einer Woche ein Modul ins All. AP

Peking Der “unkontrollierte” Wiedereintritt einer großen chinesischen Weltraumrakete in die Erdatmosphäre hat internationale Kritik ausgelöst. Die Reste fielen nach offiziellen Angaben aus Peking östlich der philippinischen Insel Palawan in die Sulusee. Der “größte Teil” der letzten Stufe der Rakete vom Typ “Langer Marsch 5B-Y3” sei verglüht, berichtete das chinesische Raumfahrtprogramm nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Rakete hatte am vergangenen Sonntag das Raummodul “Wentian” mit einem Labor für die im Bau befindliche chinesische Raumstation “Tiangong” (Himmelspalast) ins All gebracht. Der Wiedereintritt erfolgte demnach am Sonntag um 00.55 chinesischer Zeit (18.55 Uhr MESZ). Auch wenn Experten die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen oder besiedelte Gebiete getroffen werden, für gering hielten, gab es Kritik von der Nasa und Experten am chinesischen Vorgehen.