Panik und mindestens 80 Verletzte nach Erdbeben in der Westtürkei

Welt / 23.11.2022 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zahlreiche Menschen übernachteten auf öffentlichen Plätzen. AP
Zahlreiche Menschen übernachteten auf öffentlichen Plätzen. AP

Istanbul Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat in der Nacht zu Mittwoch den Nordwesten der Türkei erschüttert. Die Zahl der Verletzten stieg auf mindestens 80, wie der staatliche Nachrichtensender TRT am Mittwoch berichtete. Ein Mensch sei schwer verletzt, berichtete der Sender CNN Türk. Er soll aus Panik aus dem Fenster gesprungen sein und sich dabei verletzt haben. Das Epizentrum des Bebens lag in der Schwarzmeerprovinz Düzce, wie Afad mitteite. Selbst in der etwa 200 Kilometer entfernten 16-Millionen-Metropole Istanbul und der türkischen Hauptstadt Ankara waren die Erdstöße gegen vier Uhr Ortszeit zu spüren. Laut Katastrophenschutzbehörde Afad gab es mehr als 100 Nachbeben. Menschen übernachteten in Decken gehüllt auf öffentlichen Plätzen, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Der Bürgermeister der gleichnamigen Provinzhauptstadt Düzce, Faruk Özlü, berichtete im Sender CNN Türk von Panik unter Bewohnern. Die Behörde rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren.

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