Süden Österreichs erholt sich langsam vom Schneechaos

Welt / 24.01.2023 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Steiermark waren zahlreiche Straßen gesperrt. apa, BERUFSFEUERWEHR KLAGENFURT
In der Steiermark waren zahlreiche Straßen gesperrt. apa, BERUFSFEUERWEHR KLAGENFURT

Klagenfurt, graz Die starken Schneefälle im Süden Österreichs haben in der Nacht auf Dienstag zu Störfällen bei über 200 Trafo-Stationen in der Südweststeiermark geführt. Etwa 2000 Haushalte waren laut Urs Harnik-Lauris, Sprecher der Energie Steiermark, Dienstagmittag noch ohne Strom. In Kärnten normalisierte sich die Lage, am Abend waren noch 1000 Haushalte ohne Stromversorgung. Waren in der Früh noch 5000 Haushalte in Unter- und Mittelkärnten betroffen, so rechnete man damit, dass diese Zahl bis zur Nacht auf 600 sinken würde. Es gebe “massive Schäden”, die Störstellen sind punktuell verteilt. 140 Monteure standen auch teilweise in der Nacht über in Kärnten im Einsatz, sie nehmen auch am morgigen Mittwoch wieder den Dienst auf. Mehrere Straßen im Süden und Westen der Steiermark waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Feuerwehren in Kärnten mussten seit Montagfrüh zu 670 Einsätzen ausrücken.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.