Bademeister für den Pool

Wetter / 13.08.2014 • 18:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Samuel Pröll arbeitet gerne jeden Sommer beim Poolbar Festival. Foto: VN/lip
Samuel Pröll arbeitet gerne jeden Sommer beim Poolbar Festival. Foto: VN/lip

Samuel Pröll koordiniert die Bademeister beim Feldkircher Poolbar Festival.

feldkirch. (VN-lip) Normalerweise überwachen Bademeister das Schwimmbad und stellen sicher, dass niemand ertrinkt. Beim Poolbar Festival kontrollieren sie aber Eintrittsbändchen und achten auf Ordnung. Seit vier Jahren ist Samuel Pröll in den Sommerferien einer dieser Bademeister im Alten Hallenbad. „Ich habe von der Möglichkeit über Freunde erfahren, dann habe ich spontan angefangen, während des Festivals auszuhelfen.“ Der 21-Jährige hat sich mittlerweile bis zum Bereichsleiter der Kontrolleure hochgearbeitet. Somit ist er für die Dienstpläne zuständig und Mittelsmann zu den Security-Kräften und der Polizei.

Typischer Arbeitstag

Der Feldkircher stellt sicher, dass die Poolbar bereit für den Betrieb ist, und geht erst, nachdem die Lichter abgeschaltet und die Tore verschlossen sind. „Möbel müssen am Anfang aufgestellt werden, Lichter eingeschaltet und die Bademeister müssen eingeteilt werden. Die Konzerthalle muss auch vorbereitet werden“, erklärt Pröll die Vorbereitungsphase. Am Ende der Nacht heißt es auch wieder aufräumen: „Wenn die Letzten gegangen sind, kontrollieren wir, dass alles abgeschaltet ist.“

Manchmal nehmen die Mitarbeiter danach noch einen Drink. „Die Arbeit bereitet mir viel Freude, weil das Team einfach cool ist. Es ist schön, nach einer Schicht zusammensitzen zu können und miteinander Spaß zu haben“, so Pröll. Es gebe bei den Mitarbeitern ein gutes Gemeinschaftsgefühl. „So hilft jeder jedem und die Kommunikation läuft wie geschmiert“, erörtert Pröll. Herausforderungen am Anfang des Festivals gibt es jedes Jahr. Die Technik ändert sich durch die wechselnde Architektur immer. „Nach einer Woche hat sich das dann aber eingespielt.“

Neues Entdecken

Das Festival ist auch eine tolle Gelegenheit, neue Musik zu entdecken. „Einer meiner Lieblings-Acts heuer war Gerard, ein Wiener Rapper, den habe ich zuvor nicht gekannt. Die Texte waren sehr gut und die Show war brillant“, meint der 21-Jährige.Wenn Pröll nicht beim Poolbar Festival arbeitet, studiert er Mechatronik an der Universität Innsbruck. „Das ist eine Kombination aus Mechanik, Elektronik und Informatik. Aktuell lerne ich zu programmieren“, erklärt er. In seiner Freizeit spielt Pröll einen etwas anderen Sport: „Beim Fußballtennis muss man den Ball mit den Beinen über ein Tennisnetz werfen.“

Die Arbeit bereitet mir viel Freude, weil das Team cool ist.

Samuel Pröll

Zur Person

Samuel Pröll

ist Bereichsleiter beim Poolbar Festival

Geboren: 24. September 1992

Ausbildung: BG Schillerstraße, Studium der Mechatronik in Innsbruck

Hobbys: Fußballtennis, Klavier spielen, Programmieren

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