Östlicher Gorilla vom Aussterben bedroht

Wissen / 16.09.2016 • 17:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vom seltenen Berggorilla gibt es nur noch 880 Exemplare.  Foto: AFP
Vom seltenen Berggorilla gibt es nur noch 880 Exemplare. Foto: AFP

Einer der Gründe für die drohende Ausrottung ist die illegale Jagd.

Honolulu. Mit dem Östlichen Gorilla (Gorilla beringei) ist nun auch der größte Menschenaffe vom Aussterben bedroht. Die Weltnaturschutz­union (IUCN) stufte beide Unterarten des Primaten in die höchste Gefährdungskategorie der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten ein. Damit sind vier der sechs großen Menschenaffen nur noch einen Schritt vom Aussterben entfernt, darunter der Sumatra-Orang-Utan und der Borneo-Orang-Utan. Einer der Gründe für die drohende Ausrottung ist illegale Jagd.

82.954 Arten auf Roter Liste

Zum Östlichen Gorilla zählen zwei Subspezies: der sehr seltene Berggorilla (Gorilla beringei beringei), dessen Bestände sich zuletzt leicht auf 880 Exemplare erholen konnten, und der Östliche Flachlandgorilla (Gorilla beringei graueri), der stark gejagt wurde. Nach 16.900 Exemplaren im Jahr 1994 wurden 2015 nur noch 3800 Flachlandgorillas gezählt.

Die von der IUCN herausgegebene Rote Liste umfasst derzeit 82.954 Arten, von denen 23.928 vom Aussterben bedroht sind.