Pufferwirkung von Wäldern auf den Klimawandel wurde überschätzt

Wissen / 17.05.2019 • 15:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Bäume wachsen durch Klimawandel zwar schneller, sterben aber früher. APA
Die Bäume wachsen durch Klimawandel zwar schneller, sterben aber früher. APA

Zürich Der Klimawandel lässt Bäume zwar schneller wachsen und dabei CO2 speichern, dafür sterben sie aber auch jünger und geben den Kohlenstoff wieder ab. Das berichten Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Die Pufferwirkung von Wäldern gegen den Klimawandel könnte daher geringer ausfallen als erhofft. Wälder sind wichtige CO2-Speicher. Bäume nehmen bei der Fotosynthese CO2 aus der Atmosphäre auf und verwenden den Kohlenstoff für ihr Wachstum. Dieses legt mit dem Klimawandel zu. Mehr Wachstum, mehr CO2-Speicherung, die dem Klimawandel entgegenwirkt, so die lang gehegte Hoffnung.

Dieser versetzt nun aber eine Studie einen Dämpfer. Demnach wird die Zeitspanne, für die Bäume Kohlenstoff in Form von Biomasse speichern, mit dem Klimawandel kürzer. Denn die Bäume sterben jünger und geben ihren Kohlenstoff wieder an den Kohlenstoffkreislauf zurück.