Lichtverschmutzung bedroht Fortpflanzung der Clownfische

Wissen / 12.07.2019 • 15:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Experiment mit Clownfischen zeigt die Bedeutung der Dunkelheit. APA
Das Experiment mit Clownfischen zeigt die Bedeutung der Dunkelheit. APA

PAris Die Folgen der Lichtverschmutzung gefährden auch das Überleben von Meeresbewohnern. Das legt ein Experiment mit Clownfischen nahe, dessen Ergebnisse Forscher der Flinders Universität in Adelaide veröffentlicht haben. Demnach könnte die zunehmende Nachthelligkeit in den Meeresriffen die Fortpflanzungsraten stark beeinträchtigen. Für ihr Experiment ließen die Wissenschafter zehn Paare der als Clownfische bekannten Anemonenfische in zwei getrennten Aquarien Nachwuchs zeugen und ausbrüten. Bei fünf Pärchen blieb es nachts dunkel, die anderen wurden einer moderaten Helligkeit von 25 bis 28 Lux ausgesetzt, was die Lichtverhältnisse besiedelter Küstenregionen simulieren sollte. Die Tiere und ihr Laich zeigten zunächst in beiden Gruppen keine Auffälligkeiten. Während aber in dem Aquarium mit normalem Tag-Nacht-Rhythmus am achten Abend der Nachwuchs schlüpfte, tat sich bei dem auch nachts beleuchteten Aquarium nichts.