Filmtage zum Recht auf Nahrung

04.04.2017 • 15:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ beschäftigen sich mit den verschiedensten Themen in Bezug auf die Ernährung. foto: bauer sucht crowd
Die Filmtage „Hunger.Macht.Profite“ beschäftigen sich mit den verschiedensten Themen in Bezug auf die Ernährung. foto: bauer sucht crowd

„Hunger.Macht.Profite.8“ heute
im Alten Kino in Rankweil.

20:00 altes kino, rankweil. Heuer finden zum achten Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung, „Hunger.Macht.Profite.8“, statt.

Die Projektträger FIAN Österreich, normale.at, ÖBV-ViaCampesina Austria und AgrarAttac zeigen kritische Dokumentarfilme über unser Agrar- und Lebensmittelsystem. Die Filme beschäftigen sich mit Landraub, Mangelernährung, Milchkrise, Futtermittelproduktion, indigenen Rechten, migrantischen Erntehelfern, dem Strukturwandel, der europäischen Agrarpolitik und vielem mehr.

Gezeigt wird „Bauer sucht Crowd“ von Nina Rath und Katharina Landsmann. Die österreichische Dokumentation schafft es, anhand spannender Porträts von sechs Bauernhöfen und ihren Mitgliedern in beeindruckenden Bildern die Herausforderungen und Vorteile des Wirtschaftsmodells „CSA – Community Supported Agriculture“ zu beleuchten. Auch der englische Film „Land für unser Essen“ von Julio Molina Montenegro wird gezeigt. Der Film ist eine gute Einführung in die Thematik „Zugang zu Land in Europa“ und zeigt, dass es auch hier mehr Aufmerksamkeit braucht.

Anschließend folgt ein Filmgespräch mit Sonja Burtscher (Gemüsebäuerin, Landwirtschafts-Einsteigerin), Simon Vetter (Bio-Gemüsebauer und Verein Bodenfreiheit) sowie Daniela Kohler (CSA-Bäuerin).