Eine tänzerische Reise durch Labyrinthe des Lebens

Leserservice / 30.03.2018 • 10:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Erfolgreiche Tanzproduktion: „Sacred Scars“ und „Nobody‘s Land“.anja Köhler / roger rossell
Erfolgreiche Tanzproduktion: „Sacred Scars“ und „Nobody‘s Land“.anja Köhler / roger rossell

Zwei Tanzstücke machen sicht- und unsichtbare
Narben erfahrbar.

20 Uhr, theater kosmos, bregenz Nach dem großen Erfolg der Jubiläumsproduktion Sacred Scars im September 2017 präsentiert netzwerkTanz nun zwei Stücke des Choreografen Blenard Azizaj: Neben „Sacred Scars“ ist „Nobody’s Land“ zu sehen, inhaltlich sind die beiden halbstündigen Werke eng verknüpft, sie sind erster und letzter Teil einer Tetralogie, die Azizaj bereits seit Jahren plant. Für die Zuschauer bietet sich die Gelegenheit, nicht nur den Choreografen, sondern auch den Tänzer Blenard Azizaj zu erleben.

„Sacred Scars“ entstand 2017 in nur zehn Tagen mit sieben Vorarlberger Tänzer(inne)n und mit der Choreografie des albanischen Tänzers und Choreografen Blenard Azizaj. Das Duett „Nobody’s Land“ gehört thematisch zu „Sacred Scars“. Hier geht es um Lebensumstände, die selbstverständlich erscheinen und doch verloren gehen. Der Choreograf tanzt in diesem Stück selbst – eine einmalige Gelegenheit, ihn auch als Tänzer zu erleben. Gemeinsam erzählen die biografisch geprägten Stücke Migrationsgeschichte, sie erzählen von Anpassung, Gemeinschaft, Veränderung und Freiheit.

Die Tänzer(innen) werden bereits Anfang April nach Berlin reisen und „Sacred Scars“ am renommierten Dock11 performen. Auch hier stehen die beiden Stücke von Blenard Azizaj gemeinsam auf dem Programm und es wird spannend, wie das Berliner Publikum auf die Vorarlberger Tänzer(innen) reagieren wird. Zum Abschluss ist „Sacred Scars“ am 6. Mai in St. Gallen imRahmen des Tanzfestes zu erleben.

Sacred Scars“ & „Nobody’s Land“, am 31. 3. und 1. 4., Theater Kosmos, Bregenz, jeweils 20 Uhr. Karten: www.theaterkosmos.at, Tel. 05574 44034, oder Bregenz Tourismus.