„Mein Alltag hat sich sehr verändert“

07.03.2019 • 11:26 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Sein Spitzname wurde zu seinem Künstlernamen: Josh. C.Antl
Sein Spitzname wurde zu seinem Künstlernamen: Josh. C.Antl

Mit seinem Ohrwurm „Cordula Grün“ hat sich Josh eine große Fangemeinde geschaffen.

Schwarzach Er erzählt Geschichten, die wir alle kennen: leidenschaftlich, ehrlich, eingängig, authentisch und augenzwinkernd. Seine erste vielversprechende Single „Cordula Grün“ landete in den österreichischen Hörercharts auf Platz 1. Nun kommt Josh für ein Konzert nach Götzis. Mit den VN sprach der Wiener Musiker über seine Musik, sein Leben und seine Pläne.

 

Dein Song „Cordula Grün“ war letztes Jahr ein Riesensommerhit. Hättest du das erwartet?

Josh Nein, damit habe ich nicht gerechnet. Man kann schon irgendwie erahnen, dass man was Besonderes gemacht hat, es fühlt sich zumindest irgendwann so an. Aber dass das dann so positiv verläuft, kann man vorher nicht wissen oder planen.

 

Was hat sich für dich als Musiker in diesen Monaten verändert?

Josh An dem, wie sich Musik tatsächlich anfühlt, wie man Musik macht und wie ich als Songwriter und Sänger arbeite, hat sich nichts verändert. Aber in der Intensität hat sich schon einiges geändert. Ich war jetzt fast ein halbes Jahr durchgehend unterwegs, habe die ganze Zeit gespielt, viele spannende Menschen kennengelernt. Im Alltag hat sich sehr viel verändert. Dass ich jetzt losziehen kann und meine eigenen Songs spielen darf, ist das Allerbeste, das passiert ist.

 

Spürst du jetzt Druck, an diesen Hit anschließen zu müssen?

Josh Naja, ich glaube, man würde lügen, wenn man behauptet, dass man sich darüber keine Gedanken macht. Es ist halt die Frage, wie man damit umgehen soll. Man kann sich Druck machen oder man kann versuchen, ganz normal weiterzumachen, und das habe ich halt versucht. Ich glaube, es ist ein ganz gutes Album dabei rausgekommen. Man spürt natürlich schon die Erwartungshaltungen, aber die muss man eben positiv kanalisieren, finde ich.

 

Wann erscheint dein Album denn?

Josh Schon bald. Es kommt im April heraus.

Was finden wir darauf?

Josh Es ist ein bisschen so wie ich als Person – an manchen Stellen laut und an manchen Stellen leise. Natürlich ein paar Songs, die gute Laune machen, auch ernste Themen sind dabei. Es ist, wie ich finde, auch eine sehr schöne Ballade darauf. Das Thema des Albums sind Farben und Mädchen.

 

Wie bist du überhaupt zum Musikmachen gekommen?

Josh Ich habe immer schon Musik gemacht. Mit neun Jahren bin ich dann in die Musikschule gegangen, dort habe ich klassische Gitarre gelernt. Während meiner ganzen Schulzeit habe ich als Waldorf-Schüler auch viele Kunst- und Musikprojekte gemacht. Später habe ich Musik studiert und so ging das immer weiter.

 

Welche Musik hörst du privat?

Josh Ganz verschiedene Sachen. „Element of crime“ ist so eine Band, die ich sehr gerne höre. Als Gitarrist stehe ich total auf John Mayer. Ich habe früher auch Jazz gemacht, das höre ich immer noch gerne. Und sonst alles mögliche quer durch die Bank. 

 

Welche musikalischen Ziele hast du dir gesteckt?

Josh Ich habe ein ganz, ganz großes Ziel. Ich möchte 2025 noch immer auf Tour gehen. Wenn ich das erreichen darf, dann habe ich eigentlich alles erreicht, was ich mir wünsche. VN-ea

Zur Person

Johannes Sumpich alias Josh

Geboren 22. 6. 1986

Wohnort Wien

Hobbys Kochen, Fahrradfahren, Rotwein trinken

Josh ist am 14. März in der Kulturbühne AmBach in Götzis live zu erleben. Infos/Tickets: www.musikladen.at