Wortspielereien mit dem Trio Lepschi im Theater am Saumarkt

Leserservice / 14.03.2019 • 13:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bissig, manchmal makaber und böse, aber auch schwermütig, tiefgründig und verträumt klingt das Trio Lepschi aus Wien.Lepschi/ Julia Maetzl
Bissig, manchmal makaber und böse, aber auch schwermütig, tiefgründig und verträumt klingt das Trio Lepschi aus Wien.Lepschi/ Julia Maetzl

Traditioneller Wiener Klang mit ein wenig Jazz und traditionellem Liedermachertum.


20.15 Uhr, theater am saumarkt, feldkirch
Stefan Slupetzky, Martin Zrost und Michael Kunz – Keiner dieser drei kann alles, aber alle können eines: aus Musik und Texten einen raffinierten Cocktail komponieren, der gleichermaßen rührt und schüttelt.

Kennen tun sich die Herren Zrost und Slupetzky schon 30 Jahre lang, und musiziert haben sie schon damals miteinander. Dann sind sie getrennte Wege gegangen, Wege, die sie in die Schriftstellerei, die gewerbliche Tonkunst, die bildende Kunst und nicht zuletzt in multiple Vaterschaften geführt haben. Vom Herrn Kunz wieder heißt es, er habe die Kunst der Thanatopraxie erlernt und übe sie erfolgreich bei den städtischen Verkehrsbetrieben aus. Behauptet wird allerdings auch, dass er Tierpfleger in Schönbrunn bzw. Kindergärtner bei Ikea sei. Gitarre spielt er jedenfalls wie der Leibhaftige. Ein Kleeblatt, altersschwach und infantil genug, um den Witz und den Rotz, die Derbheit, die Sanftheit und Melancholie dreier Leben in Wien zu besingen.