„Pflegeberuf deckt ein breites Spektrum ab“

Zett_Be / 24.10.2013 • 13:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Martin Sauermoser: „Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt mir mein Beruf etwas sehr Wichtiges zurück: ein ehrliches ,Danke‘.“
Martin Sauermoser: „Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt mir mein Beruf etwas sehr Wichtiges zurück: ein ehrliches ,Danke‘.“

Da ich mit meinem vorherigen Job unzufrieden war, war ich auf der Suche nach etwas, das mir auch bis zur Pension noch Spaß machen kann. In den Pflegebereich bin ich also eher durch Zufall gerutscht. Vor der Krankenpflegeschule habe ich den Pflegehelfer absolviert. Dadurch, dass ich danach zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt habe, konnte ich gleich im zweiten Jahr bei der Krankenpflegeschule einsteigen. Ansonsten würde die Schule drei Jahre bis zum Diplom dauern. Die Ausbildung besteht aus einer guten Mischung zwischen Theorie und Praxis. Es gibt Wunschpraktiken, bei denen man sich die Station aussuchen kann, aber auch Standardpraktiken. Die Abwechslung, die sich schon während der Ausbildung spüren lässt, ist ein Grund, warum ich mich für diesen Berufsweg entschieden habe. Der Pflegeberuf deckt ein breites Spektrum ab, innerhalb dem es leicht ist zu wechseln. Auch die Aufstiegschancen sind gut. Von der Stationsleitung bis zur Pflegedienstleitung stehen einem fast alle Türen offen. Die Pflegestellen sind meistens unterbesetzt, natürlich wird trotzdem viel aussortiert. Das fängt schon bei der Ausbildung an. Teamfähigkeit, sorgfältiges und sauberes Arbeiten sind Voraussetzungen, um bei diesem Job weiterzukommen. Und auch die Kunst, sich auf die Patienten einlassen zu können, aber das als Arbeit zu sehen und es nicht zu nah an sich ranzulassen. Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt mir mein Beruf etwas sehr Wichtiges zurück: ein ehrliches „Danke“.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.