Globalisierung verstehen

30.10.2015 • 16:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Direktorin Claudia Vögel
Direktorin Claudia Vögel

Bregenz. Ausgehend vom eigenen Konsumverhalten haben sich die Schülerinnen und Schüler des IV. Jahrganges Höhere Kunststofftechnik im Schuljahr 2014/2015 mit den Zusammenhängen zwischen globalisierter Warenproduktion, Konsum und Entsorgung auseinandergesetzt. Die SchülerInnen lernten die Hintergründe der Wegwerfgesellschaft und Methoden der Konsumvermeidung kennen und erfuhren, welche Gefahren lineare Systeme der Produktions- und Konsummaximierung für Mensch und Umwelt darstellen. Es wurde die Geschichte eines Produktes näher betrachtet. Grundlage dazu war der Film „The Story of Stuff“ – ein 20-minütiger animierter Film über die Auswirkungen des menschlichen Konsumverhaltens. Er ist von Annie Leonard, einer Kritikerin des übertriebenen Konsumverhaltens und Befürworterin von nachhaltigem Wirtschaften, entwickelt worden.

Eigene Geschichte

Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte ist oftmals viel länger, als wir auf den ersten Blick erkennen können. Sie beginnt bei der Gewinnung der Rohstoffe, geht über die Herstellung, den Vertrieb und unseren eigenen Konsum, und endet noch lange nicht im heimischen Mülleimer. Ziel des Unterrichts war es, den kompletten Produktionskreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen und weiters die verbundenen „realen Kosten“ eines Produktes den jungen Technikerinnen und Technikern bewusst zu machen. Das Ergebnis des gemeinsam entwickelten Unterrichts war der Satz: Don’t throw anything away, there is no away.

Dir. Claudia Vögel