„Fridays For Future“: Das Klimaprojekt der jungen Generation!

28.06.2019 • 14:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bruno Wüstner und zwei Schülerinnen des Gymnasiums Schillerstraße bei der Demonstration am 15. März 2019.
Bruno Wüstner und zwei Schülerinnen des Gymnasiums Schillerstraße bei der Demonstration am 15. März 2019.

Feldkirch Eigentlich begann alles ganz klein: Ein Mädchen setzte sich in Schweden auf die Straße und opponierte gegen die Klimapolitik des Heimatlandes . . . Und mittlerweile ist daraus die große Bewegung „Fridays For Future“ geworden. . . Auch wir ließen es uns, gemeinsam mit circa 1500 weiteren Jugendlichen aus Vorarlberg, nicht nehmen, bei der ersten großen Klimademo in Bregenz mitzugehen. Wir marschierten quer durch die Stadt zum Landhaus, um dort mit Plakaten und Reden auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Jedoch nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene waren in der Menge anzutreffen. Einer von ihnen: Bruno Wüstner, langjähriger Umweltstadtrat in Bregenz. Wir freuten uns darüber, dass uns auch Erwachsene begleiteten und fragten Bruno Wüstner, was er vom Engagement der vielen Jugendlichen halte: „Die riesige Zahl der jungen Demonstranten übt viel Druck auf die Politiker aus. Ich bin stolz darauf, dass die Jungen die Initiative ergriffen haben. Das ist schon eine zähe Angelegenheit. Wenn mehr Erwachsene mitmachen würden, wären die Demonstrationen umso kraftvoller. Leider leben wir oft so, als ob es keine Zukunft mehr gäbe.“

Die von Greta Thunberg organisierten Demonstrationen stehen für jugendliches Engagement. Die Verantwortung, etwas zu verändern, liegt aber schließlich bei jedem Einzelnen. Schon die kleinsten Schritte in Richtung eines verantwortungsvolleren Umweltbewusstseins helfen unserer Erde weiter!

  Von Noah Breuss, Alexander  Böckle und Arno Stepman