„Ich würde nicht noch einmal teilnehmen“

Jasmin aus Dornbirn im Interview über ihre Zeit bei „Germany’s Next Topmodel“.
Schwarzach. (VN-tag) Die 20-jährige Jasmin belegte bei der diesjährigen Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ den vierten Platz. Im VN-Interview und im Live-Chat mit VOL.AT ließ das Nachwuchsmodel die Zeit Revue passieren. Ihr Fazit: „Ich würde nicht mehr teilnehmen“.
Wie hast du die Zeit nach dem großen „GNTM“-Finale auf Mallorca erlebt?
Jasmin: Ich bin am nächsten Tag wieder nach Hause gefahren. Ich habe die Zeit fast ausschließlich mit meiner Familie und meinen Freunden verbracht – das habe ich gebraucht.
Wie gehst du mit der plötzlichen Bekanntheit um?
Jasmin: Ich habe mich etwas aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und verbringe meine Zeit gerne zu Hause. Man möchte seine Fans nicht enttäuschen oder verletzen, wenn man einmal einen schlechten Tag hat, oder keine Zeit hat mit ihnen zu reden. Man muss aber lernen damit umzugehen.
Wie würdest du die Zeit bei „GNTM“ beschreiben?
Jasmin: Es war sehr aufregend. Es hat natürlich Höhen und Tiefen gegeben, wie man gesehen hat. Aber insgesamt war es sehr lehrreich.
Du galtest während der Staffel als Zicke und musstest auch negative Kritik in Kauf nehmen. Wie gehst du damit um?
Jasmin: Ich habe mich niemals verstellt und bin mir immer treu geblieben.
Da war dieser große Streit mit Elena C. Als das ausgestrahlt wurde, haben wir
uns schon längst wieder versöhnt (lacht). Da habe
ich es bereut, dass ich mich nicht zurückgehalten habe. Aber ich habe starken Rückhalt von meinen Freunden bekommen.
Wie hast du Heidi Klum während der Staffel erlebt? Hattet ihr auch Kontakt, wenn die Kamera nicht lief?
Jasmin: Heidi ist sicherlich nicht mehr die Modelmama, die sie bei früheren Staffeln einmal war. Sie ist eine Businessfrau und macht einfach ihren Job. Vielleicht war sie auch deswegen etwas zurückhaltend. Nichtsdestotrotz ist sie ein sehr lieber Mensch.
Laut Thomas Hayo hättest du das Zeug dazu, ein internationales Topmodel zu werden. Er meinte, es hapere nur noch an deiner Einstellung.
Jasmin: (lacht) Die Show hat mir einen gewissen Ruf verpasst. Ich weiß aber, wie ich mich vor den Kunden zu verhalten habe. Ich würde heute nichts anders machen.
Wie sehen deine Zukunftspläne aus. Hast du schon Jobangebote bekommen?
Jasmin: Ich bin bei One-Eins, der Agentur von Heidis Vater, unter Vertrag. Ich habe Angebote bekommen, vielleicht fahre ich schon bald für ein Shooting nach Mexiko.
Du möchtest also im Modelbusiness Fuß fassen?
Jasmin: Auf jeden Fall. Sonst wäre alles umsonst gewesen. Aber ich will das nicht hauptberuflich machen. Ich möchte gerne Jugendbetreuerin werden.
Rückblickend: Würdest du nochmal teilnehmen?
Jasmin: Auf keinen Fall. Lieber würde ich mir meine Follower auf Instagram kaufen. Man verbaut sich schlussendlich mehr, als man sich aufgebaut hat. Wenn man das unbedingt machen will, dann schafft man das auch ohne Casting-Show.
Zur Person
Jasmin Léonie Lekudere
hauptberuflich als Model tätig
Alter: 20
Ausbildung: ausgebildete Fitnessbetreuerin
Wohnort: Dornbirn