Baldauf und Hauke wegen Dopings je vier Jahre gesperrt

APA Ticker / 23.07.2019 • 13:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Skilangläufer Dominik Baldauf und Max Hauke sind von der österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) für je vier Jahre bis 28.2.2023 gesperrt worden. Dem Duo war während der Nordischen Ski-WM in Seefeld die Anwendung einer unerlaubten Methode, nämlich Blutdoping, nachgewiesen worden. Alle von Baldauf und Hauke ab dem 1. April 2016 erzielten Ergebnisse werden annulliert.

In den von der ÖADR getrennt durchgeführten Verfahren wurden der Vorarlberger und der Steirer für schuldig erkannt, weil beide ab April 2016 in unregelmäßigen Abständen eine größere Zahl von Blutabnahmen zur Lagerung und späteren Reinfundierung vornehmen ließen. Bei Baldauf erfolgte laut ÖADR zuletzt eine Eigenblutinfusion von 800 Milliliter am 24.2.2019. An diesem Tag erreichte das ÖSV-Duo im Teamsprint den sechsten WM-Rang. Hauke wurde bei einer Razzia der Behörden in Seefeld am 27.2.2019 während einer Eigenblutinfusion von 100 ml ertappt.

Auch allfällige erlangte Titel, Preis- und Startgelder werden den beiden ÖSV-Skilangläufern aberkannt. Zudem müssen Baldauf und Hauke die gesamten Verfahrenskosten tragen.