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Titelblatt

Die Besten sind wieder da

Damian Warner und Nafissatou Thiam führen das Starterfeld beim 44. Hypomeeting am Wochenende in Götzis an. »A12, C2, 3 VN/Steurer

VN-Interview

Der Vorarlberger Designer Stefan Sagmeister bringt die Schönheit in den Austria-Pavillon auf der Biennale in Venedig. »D7

13

Jahre war jener Bursche erst alt, als er über Monate hinweg in der Bregenzer Achsiedlung Mädchen und junge Frauen sexuell nötigte. Der nunmehr 14-jährige Verdächtige konnte nun von der Polizei ausgeforscht werden. »B1

Busch-Ärztin braucht Hilfe

Im Buschspital in Kamerun, in dem Elisabeth Neier seit fast 30 Jahren arbeitet, sind nicht nur Strom­erzeuger defekt. »A10

Manege frei für Kinder

Die Bregenzer Festspiele veranstalten Mitmach-Oper für Kinder. Dafür wird Bizets „Carmen“ in eine Zirkuswelt versetzt. »D6

Wirbel um Amtstierarzt

Nach den Aussagen auf einer Pressekonferenz drohen Erik Schmid disziplinäre Konsequenzen. »A4

Komplexe Gestaltung

Schindler Creations ist mehr als ein Designunternehmen, es entwickelt Innovationsstrategien. »D1

Reise

Arbeitgeberimage

In einer aktuellen Employer-Branding-Studie bewerten Arbeitnehmer, was Unternehmen besonders attraktiv macht. »E2

Erste Beschwerden

brüssel Seit Freitag gelten innerhalb der Europäischen Union einheitliche Datenschutzregeln.

Reis mit Linsensuppe, dazu wurde erzählt und gelacht. Die Offenheit und Gastfreundschaft der Familie berührte uns alle drei, und uns war klar, die kleine Strapaze hierherzukommen hatte sich gelohnt. Mehr noch am nächsten Morgen, als Tika den Ofen anfeuerte und wir in die morgendliche Kälte traten. Alle Wolken waren wie weggeblasen. Über uns thronte der schneebepackte Gipfel des Annapurna 1, daneben erhob sich der Südgipfel und weiter rechts zeigte sich der heilige Machapuchare in majestätischem Blau. Wir genossen das überwältigende Spektakel des Sonnenaufgangs und ein üppiges Frühstück. Anschließend ging es bei herrlichem Wetter nach Deurali in knapp 3000 Metern Höhe. 30 Zentimeter Neuschnee waren gefallen. Das habe er Ende März noch nie erlebt, versicherte Lakpa Sherpa.Ab dem sechsten Tag waren uns die Wettergötter schließlich hold. Jeden Morgen ein blanker Himmel und herrliche Sicht auf die Berge. Noch zwei Tage sollte es so bleiben, war die Hoffnung. Dann sollte es von Ghorepani aus den Poon Hill hochgehen, mit dem spektakulärsten Blick auf Dhaulagiri, Annapurna und Machapuchare. Das Bergdorf Ghorepani ist ein Trekker-Hot-Spot mit mehrstöckigen Hotels, WLAN-Empfang und German Bakery inklusive. Die Stimmung war angespannt, Dutzende Trekker, die uns entgegenkamen, beklagten bewölkten Himmel ohne Bergblick am Vortag. Am nächsten Morgen rumorte es ab vier Uhr auf allen Etagen des Hotels. „Es wird kalt oben“, meinte Lakpa. Vor dem Hotel reihten wir uns, ausgerüstet mit Stirnlampen, ein in die stumme Prozession hinauf zum Gipfel des Poon Hill.Was für ein Glück: klarer Himmel und eine spektakuläre Sicht. Etwa 800 Trekker hatten sich am Aussichtsturm versammelt. Kameras, Videokameras und Handys im Wert von sicher über einer Million Euro lösten im Sekundentakt aus. An einer Holzbude gab es Tee und Kaffee in Blechbechern. Es war bitterkalt, fünf Grad unter null, dazu wehte ein kräftiger Wind. Als die Sonne die ersten Gipfel erleuchtete, brandete Beifall auf. Nach einer halben Stunde froren die ersten Kameras ein. Egal – wir umarmten uns und wussten, diesen Moment würden wir nie vergessen. srt/Franz Michael Rohm

Karriere

Politik

Profil gesucht

Die Personalrochaden bei der FPÖ sind als früher Auftakt in den Wahlkampf zu werten.

Politik in kürze

Dreier-Koalition in Salzburg stehtSalzburg Fünf Wochen nach der Landtagswahl sind am Freitag in Salzburg die Verhandlungen zur...

Immo

Brändlepark

Einst stand neben dem Krankenhaus, im nordwestlichen Teil des Grundstücks, eine Villa mit...

Und ab in die Sonne

Christina aus Bregenz ist gerüstet für die Badesaison. Der Bodensee dürfte temperaturmäßig derzeit allerdings nur etwas für Abgehärtete sein. Aber was nicht ist, wird bestimmt noch, denn dieses Wochenende verspricht Sonne pur, und das in rauhen Mengen. Das Thermometer krabbelt heute und morgen nahe an die 30-Grad-Marke. Deshalb nichts wie raus und genießen. VN/Paulitsch

Vorarlberg

Sebastian Kurz wird unterschätzt

Wir akzeptieren immer weniger Regeln, wir möchten immer mehr Ausnahmen. Sehen wir das große Ganze eigentlich noch oder geht es uns zuallererst um den eigenen Vorteil? Ich denke, es handelt sich um eine Gegenregulation zu den...

19 Uhrcocoon-shop, götzis

„Geht net, gibt’s net“: 2017 gelingt es Alexandra Meixner als erster Österreicherin, das legendäre „Race across America“, das härteste Non-Stopp-Radrennen der Welt, zu finishen und eineinhalb Monate darauf in Buchs ihren dritten Weltrekord im Ultratriathlon zu knacken. In diesem Vortrag gibt sie Einblicke in diese beiden Wettkämpfe. Eintritt: freiw. Spenden, Reservierung unter Tel. 0680 2017145.  MEIXNER

20.30 Uhrkammgarn, hard

Philipp Fankhauser präsentiert sein neues Album „I’ll be around“. Die Musik ist neu, aber eben nicht nur. Es ist ein Bluesalbum, aber eben auch ein Soulalbum. Es ist irgendwie Retro, aber doch sehr modern und aktuell. Aber vor allem ist es authentisch und aus einem Guss.  ph. fankhauser

Lasst uns draußen spielen!

14–17 Uhr, villa falkenhorst, thüringen Nach dem Motto „Spielen, Bewegen, Lachen und Austoben im Freien mit der ganzen Familie“...

10.30-16 Uhrsägerbrücke, dornbirn

Am 27. Mai heißt es wieder „ma triofft se uf-or Brugg“. Bereits zum dritten Mal findet das Dornbirner Brückenfest auf der Sägerbrücke mit einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm statt. Mit einer großen Zeltlandschaft, bester Verpflegung, musikalischer Unterhaltung von der Rohrbacher Musik sowie dem Big Band Club des Jazzseminars ist Feststimmung garantiert. STADT DORNBIRN

Wohin

Dem Krebs getrotzt

Schwarzach Dania Burtscher (44) und Maria Schmidt (31): zwei Frauen, ein Schicksal.

Gesunde Meldungen

Bluthochdruckfeldkirch Anlässlich des Welthypertonietages 2018 lud Primar Karl Lhotta, Leiter der Abteilung für...

Keine Limits für E-Autos

Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger kündigt Ausnahmen für E-Autos bei IG-Luft-Tempolimits an. Alle E-Autos, die über das grüne Kennzeichen identifizierbar sind, sollen ab Anfang 2019 von entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen ausgenommen werden.

Motor

Gesund

Spitzenreiterin

Die 18-jährige Aida aus Bürs erweist sich in Sachen Mode als Spitzenreiterin. VN/Steurer

Lokal

militärundsprache

Voll wie eine Strandhaubitze Haubitzen sind Artilleriegeschütze mit einem großen Rohrdurchmesser.

Chronik

Gratulation zum Geburtstag

Am Samstag feiern Geburtstag:Bartholomäberg: Josef Bitschnau, Grünerwaldweg 10 (87); Rosmarie Lins, Schulweg 3 (85).

Promotionen/Sponsionen

Am Samstag, 26. Mai 2018, finden in der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck folgende akademische Feiern im Zusammenhang mit dem Abschluss des Studiums statt:Rechtswissenschaftliche FakultätPatrick Dreher, BA, Lustenau (Mag.iur.); Bernadette Steiner, Lustenau...

Eigentum

Miete

Sport

Zwei gute Partner

Ein Trainingslager, ein Spiel gegen das Team von Sturm Graz – auf das Altacher „Special Needs&Special Skills“-Team wartet ein intensives Wochenende, wie auch Heinrich Olsen (links) weiß. Im Loackerhuus in Götzis sprach er von den bevorstehenden Aufgaben mit einem Turnier in der Schweiz und den World Games 2019. Für Olsen ist „Fußball leben und erleben, gelebte Inklusion“, dabei sei die Kooperation mit Altach sehr hilfreich. Steurer

Leserbriefe

Zum Thema S 18

Langsam wird das Thema S 18 ungemütlich, und wenn das so weitergeht, werden auch Bürger auf...

Antisemitismus

Die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem und die gewaltsamen Unruhen am Gaza-Streifen beherrschten tagelang die Nachrichten. Das 70-jährige Bestehen Israels nach fast 2000 Jahren Diaspora wurde überlagert von Bildern Aufständischer am Grenzzaun zu Gaza, von brennenden Autoreifen, Vermummten, die Steine und Molotow-Cocktails schleuderten und der traurigen Bilanz von über 60 erschossenen Palästinensern. Die Botschaft ist klar – verzweifelte Menschen in Gaza, brutal und kaltblütig mordende Israelis. Inzwischen hat Salah Bardawil, Hamas-Sprecher, klargestellt, dass 50 der 62 Getöteten Hamas-Kämpfer waren. Und im arabischen Sender Al Jazeera sagt der Hamas-Gründer Mahmoud-al-Zahar, dass die Bezeichnung „friedliche Proteste“ eine bewusste und sehr erfolgreiche Täuschung der Öffentlichkeit darstellen, während das Ziel unverändert die Ausrottung Israels bleibe. Die Dämonisierung Israels ist alarmierend und erinnert an die Vorbereitung der Judenvernichtung in Europa. Ebenso die ungleiche Bewertung von Terroranschlägen. Trifft es Europäer, sind islamistische Terroristen die Täter, trifft es Juden, wehren sich verzweifelte Palästinenser. Erschießt Israel 50 bewaffnete Aufständische, dominiert das die Schlagzeilen, doch 220 Luftangriffe und Kriegsverbrechen der syrischen Armee im palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk nahe Damaskus (20. 4. 2018) werden mit einer Kurzmeldung abgetan. Nur objektive Information könnte den Israelhass kühlen.Dr. Stefan und Mag. Christine Koppi, Pfarrer-Strasser-Weg, Rankweil

Fußball in Bizau

Was sich derzeit um die Sportplatzgröße in der Bregenzerwälder Gemeinde Bizau abspielt, klingt...

Rhombergs „neue Landwirtschaft“

Zum Kommentar von Hubert Rhomberg, VN vom 19./20. 5. 2018:Baumeister Hubert Rhomberg sieht in seinem Kommentar die Landwirtschaft in Vorarlberg „an einem Wendepunkt“. Zu viele Flächen werden für die intensive Milchwirtschaft verwendet, Mengen an Gülle müssen entsorgt werden. Andererseits werde im Land für den eigenen Bedarf zu wenig Gemüse angebaut.Die Vorschläge wären es wert, ausführlicher diskutiert zu werden. Hier nur kurze Bemerkungen: Das jetzige landwirtschaftliche System sei ein ökologischer und ökonomischer Wahnsinn. Ersterem Befund möchte ich beipflichten. Ob der alternative Gemüseanbau für die Landwirte rentabler wäre als die Milchwirtschaft, ist fraglich. Der Kommentator nimmt vorsorglich an, dass die Konsumenten bereit wären, für gesunde, heimische Nahrung einen „entsprechenden“ Preis zu bezahlen. Und wie könnte die Landwirtschaft diesen Umstieg von „Milch intensiv“ auf „Gemüse biologisch“ bewerkstelligen? Hubert Rhombergs Zauberwörtchen ist das „Wir“: Wir sollten die Technologie einsetzen, wir müssen den Landwirten den Einstieg „weisen“, wir könnten bislang ungenutzte Flächen aktivieren und wir sollten das Einkommen der Bauern für einige Zeit „absichern“. Sieben Mal „Wir“. Damit ist niemand persönlich zuständig und verantwortlich. Als namhafter Bauunternehmer hätte Hubert Rhomberg aber vielleicht die Möglichkeit, im Zuge neuer Bauprojekte das von ihm vorgeschlagene „urban farming“, „vertical farming“ oder die Nutzung von Mikroflächen beispielgebend zu erproben.Dr. Hermann Kramer, Roseggerstraße, Dornbirn

Kontraproduktiv

Zum Leserbrief von Robert Hofer „Zeit für Maschinensteuer“, VN vom 27. 5.:

Fritz-Krcal-Weg

Vor Kurzem bin ich den Fritz-Krcal-Weg vom Landhaus zur Wolfeggstraße gegangen.

Problem für Behinderte

Die Gemeinde hat von der VogewosiRäumlichkeiten gemietet, und zwei davon sind je an eine Physiotherapeutin und an einen Arzt vermietet. Schon bei der Planung des Gebäudes war klar, dass diese Praxen einziehen werden. Nun ist das Problem, dass sich beide Eingangstüren von Behinderten nur mit großer Mühe öffnen lassen. Die Türen könnten technisch in selbstöffnende Türen umgebaut werden. Doch die Gemeindeweigert sich beharrlich, die relativ geringen Kosten für einen Umbau zu übernehmen. Das ist äußerst beschämend. Hingegen werden Millio-nen für ein Stadion oder ein völlig überdimensioniertes Feuerwehrhaus verschleudert. Ein Fünkchen Hoffnung für ein Umdenken bei der Gemeinde habe ich immer noch.Rudi Petnig, Sandstraße, Lustenau

Menschen

Groß angelegte historische Schau

Seit gestern ist das Historische Archiv mit einer groß angelegten Ausstellung, die die NS-Zeit in Lustenau beleuchtet, in der Galerie Hollenstein zu Gast. Die von Oliver Heinzle, Wolfgang Scheffknecht und Vanessa Waibel kuratierte Schau zeigt, welche Auswirkungen...

Runder Geburtstag

Kopenhagen Mit verschmitztem Lächeln gibt er sich lieber lässig als royal-steif, trägt lieber...

Ermittlungen eingestellt

Wiener Neustadt Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat die Ermittlungen wegen Drogenkonsums gegen ...

Markt

„America alone“

Mit der Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, vor allem aber mit der...

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Freitag tiefer geschlossen.

Wirtschaft Aktuell

SteuerschuldenWien Die Steuerschulden von Unternehmen belaufen sich laut Finanzminister Hartwig Löger auf...

KSV 1870

Eröffnete Konkurse in Vorarlberg Über das Vermögen der Firma Rocco...

Wissen

Experten

Es gibt kaum noch Bürger, die sich von den vielen „Experten“ nicht gestört fühlen.

Kultur

Vom KUB für Venedig

Die Architekturmodelle von Peter Zumthor entwickeln sich als Lieferung aus dem KUB auf der Biennale in Venedig zum Hotspot. Der Schweizer Stararchitekt hat dem Kunsthaus Bregenz, das er geplant hat, die Entwurfsskulpturen von Gebäuden überlassen, die allein schon aufgrund ihrer Materialität das Interesse der Experten und des Publikums hervorrufen. Zu sehen ist etwa das Modell der errichteten Therme Vals (Bild) sowie von Ausstellungshallen und Häusern in Skandinavien und den USA, aber auch des erst in Planung befindlichen Museums auf dem Areal der Fondation Beyeler in Basel-Riehen.  VN/Dietrich

Inselgeheimnisse

„Wo zum Kuckuck sind die Palmen?“ - ein Anekdotenbuch über Mallorca.

Zett_Be

Welt

Matrosenlook

Die passenden Accessoires machen den Matrosenlook des Bademodenlabels „Cozi“ perfekt. AFP

Besucher-Lieblinge

Für Entzücken sorgen bei den Besuchern des Kölner Zoos vier neugeborene Erdmännchen. Namen haben die quirligen Tiere bislang nicht, da das Geschlecht noch nicht erkennbar sei. Insgesamt besteht die Erdmännchen-Familie im Kölner Zoo nun aus 23 Mitgliedern. AFP

Und da war noch . . .

. . . ein Mann in der Oberpfalz, der mit einer Spraydose einen Unfallschaden kaschieren wollte.
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