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Titelblatt

Rekordsieg bringt Weihnachtsfrieden

Altach feiert mit einem 6:1-Sieg gegen Hartberg den höchsten Sieg in der Altacher Bundesligageschichte. Das Schützenfest bringt etwas Ruhe in eine turbulente Zeit. »C3 Gepa

21.325

Euro für „Ma hilft“: Diese einmalige Rekordsumme spendete das Ehepaar Christian und...

Poolbar vor dem Start

Das Festival läuft im Sommer, die Workshops der Poolbar, Generator genannt, starten demnächst. »D6

Politik

Politischer Dammbruch

Es geht also doch: Bislang jeden pathologischen Irrsinn aus dem Weißen Haus moralbefreit...

Straßburg in Trauer

Zahlreiche Menschen kamen gestern auf dem Kléber-Platz in Straßburg zusammen, um der Opfer des Angriffs am Rande des Weihnachtsmarktes zu gedenken. Dort hatte am Dienstag ein Mann fünf Menschen erschossen. Am Sonntag verstarb das fünfte Opfer, ein polnischer Tourist, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Täter selbst wurde Donnerstag von der Polizei getötet. Die Behörden ermitteln. afp

Gülen-Auslieferung

ankara  Der türkischen Regierung zufolge hat US-Präsident Donald Trump die Auslieferung des...

Vorarlberg

Die Reize des Winters

So wie Lilia aus Dornbirn, die sich auf dem Bödele den Winterfreuden hingab, hatten viele Vorarlberger am Sonntag Spaß mit dem ersten „richtigen“ Schnee, der endlich auch bis ins Tal fiel. Lange wird er dort wohl nicht bleiben. Für die kommenden Tage ist eher mildes Wetter vorausgesagt. Schon heute geht es mit den Temperaturen bis auf fünf Grad hinauf, die Schneefallgrenze liegt bei etwa 800 Meter. Am Dienstag soll es laut den Wetterfröschen viel Sonnenschein geben. Die Nebel- oder Wolkenfelder werden sich schnell auflösen. Ähnlich geht es am Mittwoch weiter, mit Tageshöchsttemperaturen bis sieben Grad. Am Donnerstag gibt es wieder Niederschläge, Schneefallgrenze 900 Meter. VN/Steurer

Sommergarderobe

Miss Vorarlberg Daria (21) aus Feldkirch sehnt sich danach, in ein paar Monaten die Sommergarderobe wieder auszupacken. VN/Steurer

Lokal

Rad kam in die Quere

Wie die Feuerwehr Braz mitteilte, ereignete sich am Samstag ein Unfall auf der Arlbergschnellstraße (S 16). Ein Lkw war in Richtung Bludenz unterwegs, als sich plötzlich ein Rad von dem Fahrzeug löste und auf die Straße rollte. Duch das Rad wurde ein nachfolgendes Auto (Bild) stark beschädigt. Die Lenker der beiden Fahrzeuge kamen bei dem Unfall ohne Blessuren davon. feuerwehr Braz

Gefüllte Salzlager

Sowohl beim Land Vorarlberg als auch bei der ASFINAG sind die Winterdienste für...

Bludenz

Feldkirc

Dornbirn

Bregenz

Chronik

Sport

BesteJuniorin

Olga Mikutina vom Feldkircher Eislaufverein Montfort wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und kürte sich zur österreichischen Juniorenmeisterin im Eiskunstlauf. Nachdem die 15-Jährige in dieser Saison bereits bei den zwei Junioren-Grandprix die beste Österreicherin war, überzeugte sich nun auch bei den nationalen Titelkämpfen. Sowohl im Kurzprogramm (53,87 Punkte) als auch in der Kür (100,32) erreichte sie die höchste Punktzahl und sollte damit das Ticket für die Junioren-WM Anfang März in Zagreb gelöst haben. gepa

BundesligaSzene

Prevljak trifft vier MalSalzburg Serienmeister RB Salzburg hat sich zum Jahresabschluss in der Fußball-Bundesliga am...

Veranstalter: Meusburger FC Wolfurt

105 Partien absolviert

105 der insgesamt 403 Partien mit einer Nettospielzeit von 23 Stunden waren in den ersten drei Turniertagen des Wolfurter Hallenmasters notwendig, um jene zwölf Mannschaften zu ermitteln, die es aus der Qualifikation in den Hauptbewerb schafften. VN/steurer

Katar zeigt Stadion

Futuristisch und inspiriert von arabischer Tradition: Katar hat den Entwurf für das Stadion präsentiert, in dem bei der Fußball-WM 2022 das Eröffnungsspiel und das Endspiel stattfinden sollen. In einer feierlichen Zeremonie wurden die Pläne für das Stadion mit 80.000 Plätzen enthüllt, die vom Londoner Architekturbüro Foster und Partner entworfen wurden. Katar hat bereits sieben Stadien präsentiert. Das Lusail-Stadion ist das letzte. Benannt ist es nach der Stadt Lusail, die anlässlich der WM komplett aus dem Boden gestampft wurde. AFP

Eishockeyszene

VerpflichtungInnsbruck Mit Verteidiger Tomas Kudelka und Stürmer John Armstrong verließen die nächsten Spieler...

Beck bester Goalie

EC-Bregenzerwald-Tormann Felix Beck bestätigte sein Talent beim Vier-Nationen-Turnier in Lettland. Der 17-jährige Rankweiler wurde zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Mit zwei A-Nationen (Lettland, Weißrussland) und einer B-Nation (Kasachstan) war das U18-Turnier hervorragend besetzt. VN/STplovsek

Jubel über WM-Silber

Die Steirerin Caroline Pilhatsch hat für die erste österreichische Schwimm-WM-Medaille seit acht Jahren gesorgt. Die 19-Jährige holte bei der Kurzbahn-WM in China über 50 m Rücken Silber. In 25,99 Sekunden verbesserte sie dabei ihren am Vortag aufgestellten österreichischen Rekord um weitere 22/100. Gold ging in 25,88 an die US-Amerikanerin Olivia Smoliga, Bronze in 26,04 Sekunden an die Australierin Holly Barratt. Die zuvor letzten rot-weiß-roten WM-Podestplätze hatte 2010 auf der Kurzbahn in Doha Markus Rogan mit Silber über 200 m Lagen und Bronze über 200 m Rücken geholt. GEPA

Datencenter Wintersport

Biathlon, Weltcup in Hochfilzen, Damen, Verfolgung (10 km): 1. Kaisa Mäkäräinen (FIN) 30:53,1 Min.

Menschen

Christbaumschneiden als Tradition

Jährlich am dritten Adventsonntag lädt die Dornbirner PR-Agentur ikp Vorarlberg rund um GF Martin Dechant zum traditionellen Christbaumschneiden.

Markt

Wohin

7.30 Uhrkinderdorf, bregenz

Eine Weihnachtskartenverkaufsausstellung samt kleinem Shop, bestückt mit handgefertigten Geschenken für die Advent- und Weihnachtszeit, verbreitet bis 21. Dezember Weihnachtsflair im Vorarlberger Kinderdorf Kronhalde. Eine Vielzahl weiterer Karten – viele davon mit Motiven heimischer Kunstschaffender – bietet der kleine, aber feine Adventshop. Hier sind außerdem liebevoll gefertigte Kostbarkeiten, tolle Geschenkideen und Kulinarisch-Köstliches für die Advent- und Weihnachtszeit zu finden. Von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr, sowie am Freitag von 7.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Online unter www.vorarlberger-kinderdorf.at VORARLBERGER KINDERDORF

Kultur

Leserbriefe

Praxisschule Feldkirch

Zum Artikel „Es ist nicht ihre Schule“ VN vom 15./16. Dezember 2018.Faktum ist, dass geografisch die Praxisschule die nächstgelegene Mittelschule für Tisis darstellt und somit erst dann nicht mehr unsere Schule sein wird, wenn Rektor Univ.-Doz. Dr. G. Brauchle die Schule an einen anderen Ort verlegt. Wissend, dass wir uns wiederholen, möchten wir nochmals betonen, dass unsere Schule bereits jetzt eine gute Schule ist und nicht zu einer guten Sache gemacht werden muss. Faktum ist zudem, dass Präsenz derjenigen, die Änderungen planen, gefragt wäre, egal wie innovativ, zukunftsweisend, inklusiv etc., Telepathie wird nicht funktionieren. Mit den Worten partizipativ, vernetzt und kooperativ fühlen wir Eltern uns angesprochen, spüren aber davon, dass unsere Direktorin und unsere Lehrer(innen) auch einbezogen werden, rein gar nichts. Konkret möchten wir wissen, was mit „wir machen aus jedem Kind etwas“ gemeint ist. Wir fragen uns, ob dies moderne Pädagogik darstellt, weil es eher nach einem Stück Metall klingt, das geschmiedet werden muss, und wir sehr daran zweifeln, dass dies wirklich etwas mit ästhetischer Bildung zu tun haben wird. Zuletzt noch: Wieso Rektor Univ.-Doz. Dr. G. Brauchle die Kinder für seine Schule entsprechend seiner Pläne nicht selbst auszusuchen vermag, sondern dafür Direktor(innen) anderer Schulen anstellen muss, ist uns ein einziges Rätsel.Silvia und Edgar Reichart, Feldkirch

Wirtschaft in die

Verfassung?Die Regierung will das Bekenntnis zu einem „nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort“ in der Bundesverfassung absichern. Klingt unverfänglich und zukunftgerichtet. Der Haken dabei ist: Die Wirtschaft als Staatsziel in der Verfassung zu verankern, führte, da braucht man kein Prophet zu sein, konsequenterweise dazu, dass im Spannungsfeld Umweltschutz gegen Wirtschaftsinteressen die Umwelt sogar von Gesetzes wegen auf der Strecke bleibt. Es ist ja heute schon so, dass alle, die sich in kritischen Fällen für die Erhaltung einer gesunden Umwelt, in und von der auch unsere Nachkommen (über)leben können, einsetzen, als wirtschaftsfeindlich gebrandmarkt werden. Fakt ist aber, und wer wollte das bezweifeln, dass wir mit weniger Wirtschaftswachstum und allgemeinem Wohlstand, mit mehr Sein als Haben, immer noch menschenwürdig leben könnten. Aber ohne gesunde Luft, sauberes Wasser, landwirtschaftlich nutzbare Böden etc.? Die Natur braucht uns nicht – umgekehrt sieht es anders aus! Nun könnte man – als Gegengewicht sozusagen – natürlich auch den Schutz der Umwelt in die Verfassung aufnehmen. Nur, was würde sich dann gegenüber dem status quo ändern? Ich denke, die Grenzen des Wachstums sind erreicht. Wir müssen lernen, mit weniger auszukommen, bevor wir an unserer Gier nach dem Alles-haben-Wollen ersticken!Anton Hengl, Lauterach

Ho bei Gott, ma richt‘s

Dieser markige, alte Spruch aus dem Lustenauer Dialekt greift schon lange Zeit auf das ganze Land über und wird vor allem vom Geldadel und Politikadel genützt. Beispiele aus jüngster Vergangenheit: Fabrik-neubau in der Lingenauer Grün-Landschaft. Fazit: Es wurde ignoriert, pardon, vergessen, die im Bau-bescheid zwingend vorgeschriebene Dachbegrünung zu machen. Fazit: Möglicherweise ist die kleine BH-Strafe billiger als die Dachbegrünung. Motto: Ho bei Gott, ma richt’s!Grundstücksdeal in Hard, ausführliche Berichterstattung in den VN nachzulesen. Fazit: Konsequenzen gegen die in diesen Fall verwickelten politischen Mandatare – keine, da der Schutzbaldachin von ganz oben über sie ausgebreitet wurde. Motto: Ho bei Gott, ma richt’s!Neubau Güterbahnhof. Mein Vorwurf an Bahn-nahe Personen, man hätte hier im Zuge dessen auch den Radweg Richtung Bregenz neu und vor allem sicherer machen können. Antwort: War fix geplant, Finanzierung durch Land gesichert und hätte mit dem Güterbahnhof eröffnet werden sollen, aber Einspruch der Spedition(en?) beim LH, dass dadurch Lkw-Standplätze verloren gehen. Fazit: Die für den Umweltschutz tätigen Radfahrer müssen sich daher weiter unter Lebensgefahr an den Fernlastern vorbeischlängeln. Motto: Ho bei Gott, ma richt’s!Übrigens wird beim letzteren Beispiel mein persönlicher Eindruck über die Wertigkeit von Landesrat Rauch in der Regierung bestätigt, nämlich sehr wenig bis null.Heino Hämmerle, Bregenz

Willkommen auf der Gratwanderung

Wenn die Interessen von Naturschutz und Tourismustreibenden aufeinanderprallen, dann liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte. Richtig ist: Wir müssen mit unserer Natur verantwortungsvoller umgehen. Richtig ist aber auch, dass wir im Brandnertal davon leben müssen, Gäste in ausreichend großer Zahl in unsere Talschaft zu locken, um überleben zu können. Nun wird es schon schwierig, denn der Konsumwahnsinn und Actionboom machen auch vor dem Tourismus nicht halt, und es gilt: Die Nachfrage regelt das Angebot. Und schon ist das Dilemma vorprogrammiert – wie viel Naturschutz verträgt eine Talschaft, die vom Tourismus lebt? Wie viel Tourismus verträgt die Natur, die wir brauchen, um eben diesen zu betreiben? Wir befinden uns mit jedem Projekt auf einer Gratwanderung, die weiß Gott nicht einfach ist. Jedenfalls nicht so einfach, wie es sich Naturschützer gerne machen. Das Projekt „Naturpark Rätikon“ wird in der Gemeinde sehr kontroversiell diskutiert. Während es die einen als versteckte Weißzonen sehen und damit die Entwicklung des gesamten Tourismus blockiert fürchten, sehen es andere als Chance, den Tourismus in verträglichere Bahnen zu lenken. Herr Ströhle hat mit seiner Anmerkung zum „Naturpark Rätikon“ nicht gerade zur positiven Entwicklung dieser Diskussion beigetragen – im Gegenteil, sehen sich die Gegner in ihren Befürchtungen nun bestätigt.Patricia Bitschi, Brand

Zwischenbilanz

Papst Franziskus konnte am 17. 12. 2018 seinen 82. Geburtstag feiern und ist inzwischen bald sechs Jahre Papst. Konnte er in dieser Zeit einen Teil der Hoffnungen auf Erneuerung, die er geweckt hat, einlösen? In drei Punkten Ja: 1. Er hat für eine allgemeine Aufbruchsstimmung gesorgt. 2. Er hat wichtige Diskussionen angestoßen. 3. Er hat oft mutig und klar Stellung bezogen zu Flüchtlingen, Armen, Umwelt und Frieden. Einen großen Schatten werfen auf die Zeit seines Pontifikates der Missbrauchsskandal und die immer offenere und aggressivere Gegnerschaft konservativer Kreise gegen all seine Reformbemühungen. Letztere hat allerdings auch eine große Solidaritätsbewegung zugunsten des Papstes hervorgerufen. Noch auf zwei anderen Gebieten hat Papst Franziskus Beachtliches zustande gebracht: 1. Bei der Kurienreform. 2. In seinem Streben nach einer mehr synodalen Kirche. Schon der Familiensynode ging eine breite Befragung des Kirchenvolkes voraus. Bei der Jugendsynode gab es eine Vorsynode mit 300 Jugendlichen. Die Synode selbst beeindruckte die Teilnehmer durch ihre Offenheit. Außerdem wurden immer wieder der Wunsch oder die Forderung einer stärkeren Beteiligung von Frauen und Laien an Entscheidungen laut. Es ist daher nicht unberechtigt, von der Amazonassynode im nächsten Jahr die Weihe von Diakoninnen und verheirateten Männern zu erhoffen.Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn

Appell an die

Firma SchlugeDie Firmen Schluge Lagerlogistik GmbH und die Schluge Wurst Fleisch-Gastronomie GmbH planen in Dornbirn Wallenmahd eine neue Logistikzentrale. Aber nicht wie anzunehmen wäre, in der entfernteren Industriezone, nein, mitten im Wohngebiet. Durch einen nicht mehr zu korrigierenden Fehler der Stadtplanung Dornbirn wurde dieses betroffene Gebiet in ein BB2-Baugebiet umgewidmet. In einem solchen Betriebsgebiet gibt es so gut wie keine Einschränkungen, theoretisch wären sogar Atomkraftwerke möglich. Somit hat die Firma Schluge freien Spielraum und kann machen, was sie will. Betriebszeiten von Montag bis Sonntag, rund um die Uhr. 470 Lkw-Fahrten und 270 Pkw-Fahrten pro Tag nach eigenen Angaben. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Alle zwei Minuten eine Fahrzeugbewegung, Tag und Nacht. Was das für die Anrainer bedeutet, kann sich jeder normal denkende Mensch vorstellen.Da stellt sich die Frage: Wie glücklich kann eine Stadt mit dieser Lösung sein und wie glücklich kann sich ein Betrieb bei dieser Gegenwehr fühlen? Jeden Morgen aus dem Fenster sehen und nur vergrämte Gesichter und Stinkefinger zu sehen. Glücksgefühl und Unternehmenskultur sehen für mich anders aus. Ich kann nur hoffen, dass sich hier nicht Gewinnsucht und Korruption durchsetzen, sondern dass das Wohl und die Gesundheit der Anrainer an erster Stelle stehen. Stellvertretend für alle AnrainerJosef Böhler, Dornbirn

Wanderwege in

VorarlbergDie Wandersaison ist vorbei. Gehen und wandern ist die Urbewegung des Menschen. Wandern ist nicht nur ein Gesundheitssport, sondern auch ein Erlebnis- und Familiensport, den sich Familien noch leisten können. Da nicht nur Radwege und Straßen gemeindeübergreifend sich darstellen und viele Gemeinden (nicht alle) mit dem Erhalt von Wanderwegen überfordert sind, habe ich schon vor einigen Jahren vorgeschlagen, dass das Land Vorarlberg dem Beispiel Südtirols folgt mit ausgebildeten Wegwarten, die gebietsweise eingesetzt werden und die Wanderwege naturnahe und nachhaltig erhalten. Es tut mir im Herzen weh, wie historische Wege, die von unseren Ahnen mit viel Fleiß und Schweiß errichtet wurden, verkommen, zum Teil aufgelassen werden und somit auch historisches Kulturgut verloren geht. Mit dieser Meinung bin ich nicht allein. Eine Unterschriftenliste mit Unterzeichnern, die dieser Meinung sind, wurde an das zuständige Ressort im Land Vorarlberg übergeben. Gerade in einer Zeit, wo für den Arbeitsmarkt und für den Tourismus zusätzliche öffentliche Mittel bereitgestellt werden, ist es unverständlich, dass im Tourismusland Vorarlberg nicht eher gehandelt wird, zumal dem Sommertourismus in Zukunft ein noch höherer Stellenwert zukommt. Es gäbe sehr viel zu tun.Josef Gantner, Bludenz

Weihnachten 1944

Unser Vater musste, 45-jährig, von sieben Kindern weg einrücken, weil er im Metzgereiladen einer örtlichen Parteigröße den Hitlergruß mit „Grüß Gott“ erwiderte. Zwei Tage darauf hatte Vater den Einberufungsbefehl. Nach seiner Rückkehr erzählte uns Vater nicht viel von seiner Kriegszeit. Eine Geschichte blieb mir jedoch lebhaft in Erinnerung. Es war der Heiligabend 1944. Auf dem Schlachtfeld ruhten die Waffen auf beiden Seiten. Für ein paar Stunden wurde nicht geschossen. Man sah, wie die Soldaten die Schützengräben und Deckungen verließen, sich zuwinkten und sogar an einem Christbäumchen Kerzen anzündeten. So wurde in der Heiligen Nacht der Krieg für kurze Zeit unterbrochen und den Soldaten Zeit gegeben, in Gedanken und im Gebet bei ihren Familien in der fernen Heimat zu sein. Wenn wir hören, dass es heute noch weltweit an die 50 kriegführende Nationen gibt, so möge auch dort die Einsicht einkehren, dass einander Gewalt antun, verletzen und töten dem widerspricht, wozu der Mensch gewollt ist, nämlich im friedlichen Miteinander zu leben. Möge Weihnachten zur Friedenszeit der Menschheit beitragen und allen Menschen auf dieser Welt den Frieden bringen. Dann ist Weihnachten überall.Hugo Mayer, Egg

Und Friede auf Erden?

Im Jahre 1945/46 – Ende des Zweiten Weltkriegs – waren viele Menschen voller Hoffnung; waren der Meinung, dass die Menschheit aus dieser Katastrophe etwas gelernt habe. Dann wurde die Charta der Vereinten Nationen (UNO) gegründet und diese hat Kriege nur für die Selbstverteidigung oder nur mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrates begründet. Eine unvollständige Liste folgender Kriege: Israel, Iran, Guatemala, Ägypten, Kuba, Vietnam, Nicaragua, Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Jemen, Serbien. Auch die NATO-Länder sabotieren diese UNO und die Hintergrund-Akteure suchen Streit. So feiern wir ein Weihnachten 2018 mit weltweitem Hunger, Elend und Not. Nichts hat die Menschheit gelernt! Sind wir dankbar für Frieden in den eigenen vier Wänden?Werner Giacomuzzi, Lochau

Der Pakt mit den Unvertrauenswürdigen

Zum Kommentar von Gerold Riedmann, VN, 15. 12. 2018.Im letzten Absatz schreibt er, die Regierung Kurz ist eine Regierung der Gegensätze. Uns wird vorgespielt, dass das keine Gegensätze sind, alle sind immer einer Meinung – happy happy! Ich bin froh, dass diese Regierung arbeitet und nicht öffentlich streitet. Doch der Grundsatz der VN, ehrlichen, guten, objektiven Journalismus zu betreiben, wurde seit der letzten Wahl komplett gekippt, und die einseitige Berichterstattung wurde forciert. VN-Beispiele: Politik, Kommentar, Leserbriefe, alles gegen diese Regierung.Ernst Scheiterbauer, Frastanz

Welt

Faltbares Elektroauto

Tel Aviv Um das Problem des Parkplatzmangels in Städten langfristig zu lösen, hat ein israelisches...

Offenherzig

Schauspielerin Amber Valletta ging in einem tief dekolletierten Kleid mit Herzprint von Versace in New York über den Laufsteg. AFP

Inniges Verhältnis

Nachwuchs im Elefantengehege im Zoo Planckendael im belgischen Mechelen: Die fürsorgliche Elefantenmama May Tagu ließ den kleinen Elefanten bei seinen ersten Schritten nicht aus den Augen. reuters

Und da war noch . . .

. . . ein unerwarteter „Geldsegen“ auf der Fahrbahn im US-Bundesstaat New Jersey, der...
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