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Titelblatt

Ein Punkt bleibt

Einen Zähler aus zwei Heimspielen für den Dornbirner EC. Nach dem 0:3 gegen Znojmo gab es beim 2:3 n. P. gegen den KAC einen Punkt. »C1 Steurer

Beglückendes Debüt

Mit Anu Tali engagierte das SOV erstmals eine Dirigentin. Ihr Debüt und der Auftritt des Cellisten Alexey Stadler wurden bejubelt. »D6

Politik

Vorarlberg

Letzte goldene Tage

Vorarlberg will sich noch nicht vom warmen Herbstwetter verabschieden. Ab Mitte der Woche wird das Wetter langsam, aber sicher umschlagen. Es wird kühler, die Nebelphasen länger und im Tal wird es regnen. Valentina (6) aus Andelsbuch nutzt bis dahin die letzten freundlichen Tage zur Apfelernte. Am kommenden Wochenende könnten sich dann durchaus die ersten Vorboten des Winters einstellen. Der erste Schnee bis ins Tal ist nicht ganz unmöglich.   L. Berchtold

Figurbetont

Daria (19) aus Feldkirch setzt mit einem bauchfreien Top modische Akzente. Vn/Steurer

Lokal

Betrunken gegen Baum

Ein betrunkener 30-jähriger Autofahrer ist am Samstag um 17.20 Uhr auf der Nenzingerstraße in Nenzing mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten und seitlich gegen einen Baum geprallt. Dabei erlitt der 24-jährige Beifahrer Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde von der Rettung ins Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert. Am Auto entstand Totalschaden. Im Einsatz standen das Rote Kreuz, die Feuerwehr Nenzing mit 27 Mann sowie die Polizei mit drei Beamten. hofmeister

Absturz mit Haflinger

Schwere Verletzungen erlitt am Samstag der 56-jährige Dornbirner Lenker eines Puch-Haflingers, als...

Feldkirc

Bludenz

Bregenz

Zu Gast bei Florianis

Ganz aufgeregt machten sich die Schüler der dritten Klasse der Volksschule Edlach  auf den Weg zum Feuerwehrhaus, wo die Kinder dann alles Wissenswerte über die Arbeit und die Gerätschaften der Feuerwehr erfuhren. Bei einem Rundgang ging es vom Funkraum durch die Umkleiden bis ganz hinauf auf den Schlauchturm. Auch praktisch konnten sich die Kids im Anschluss beim Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch beweisen. In der Fahrzeughalle gab es noch einen interessanten Blick auf alle Einsatzfahrzeuge und auch die Atemschutzmasken konnten die Kinder ausprobieren. mima

Dornbirn

Chronik

Leserbriefe

Kunden vor den

Kopf gestoßenTreue Kunden, die jahrelang im Val Blu den Kombitarif von Fitnessclub und Sauna genutzt – und diesen auch während der langen Umbauphase immer weitergezahlt haben –, mussten diese Woche eine wahre Hiobsbotschaft erfahren. Ohne vorherige Ankündigung wurde die sogenannte „Überzeit“, die nach einer Stunde Aufenthalt in der Sauna fällig wird, um 500 (!) Prozent erhöht! Selbst der Geschäftsführer des Fitnessstudios wurde dahingehend nicht informiert. Fairness gegenüber einem Vertragspartner und zahlenden Kunden sieht anders aus. Warum man Stammkunden so vor den Kopf stoßen muss, wird wohl auch nur der Verantwortliche wissen. In der jetzigen Konstellation wird darunter vor allem leider das Fitnessstudio leiden, dem sicher zahlreiche Kunden abhanden kommen werden. Ich finde, diese Entscheidung wäre zu überdenken.Thomas Tomaselli, Bludenz

Neuer Güterterminal Wolfurt

Wie der anschauliche VN-Bericht vom 19. 10. zeigt, handelt es sich beim Ausbau des Wolfurter Güter-bahnhofs im Kostenumfang von 60 Millionen Euro um eine zukunftsorientierte Investition für die Vorarlberger Wirtschaft. Dabei fällt auf, dass auch bei vergleichbar kleineren Wirtschaftsleistungen das jeweils hinter solchen Projekten stehende Unternehmen mit entsprechender Anerkennung namentlich hervorgehoben wird. Nicht so hier, wo man alles sehr genau lesen muss, um sich bewusst zu machen, dass es sich um ein Projekt der ÖBB handelt. Um sich ein ausreichendes Bild über die – in Fachkreisen als auch in der gesamten EU – als führend anerkannten Aufbauleistungen der ÖBB im öffentlichen Transportwesen zu machen, muss man vornehmlich ausländische Quellen nutzen. Auch viele Umweltschützer sind sich dieser umweltfreundlichen Verkehrsart nicht ausreichend bewusst, geschweige denn die Mehrzahl der politisch Verantwortlichen. Daher sind hierzulande die im alten politischen Lagerdenken verankerten Vorurteile gegen die unrentable „rote“ Bahn verfestigt, was sowohl für das gesellschaftspolitische als auch für das wirtschaftspolitische Klima schädlich ist.Walter Loacker, Hörbranz

Freie

Berichterstattungder MedienDie freie Berichterstattung ist bei uns eines der höchsten Güter. Wie sieht man das in Kuwait? Die größte Tageszeitung, Al-Anba, schrieb am 3. Oktober: „Nein zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit, ja zur Redefreiheit.“ Das waren vor einigen Jahren in allen arabischen Hauptstädten die Schlagworte. International Players wie EU und USA machten Druck auf die arabischen Regierungen, die Einschränkungen der Medienfreiheit zu lockern.Indem die arabischen Staaten dem Druck nachgaben, übersahen sie, was sie zu propagieren erlaubten: Ideologien des Hasses, der Gewalt und der Blasphemie. Indem sie die Ausbreitung dieser Ideologien zuließen, ermöglichten sie auch den Aufstieg des IS-Staates. Dies war gefährlicher als die Beschränkung der Redefreiheit. Redefreiheit ist mehr, als jedem zu erlauben, seine Anliegen vorzubringen. Der Gefangene kann grausamer sein als der Gefängniswärter. Eine Presse, die Radikale mundtot macht, ist sicherer als eine Presse, die Fundamentalismus und Terrorismus begünstigt. „Demokratisierung“ ist äußerst gefährlich ohne Sicherung der anderen Rechte.In andern Ländern gewinnen Politiker, die Demokratie als frevlerisch abtun, Volksabstimmungen. Damit bahnen sie aber den Weg in eine Katastrophe. Wenn unverständigen Stimmen ein Forum unter dem Mantel der Demokratie gegeben wird, ermöglicht dies die Rückkehr lange vergessener Tage der Tyrannei und Unterdrückung. Wohlgemerkt, eine Stimme aus Kuwait. Dr. Wolfgang Hämmerle, Lustenau

Wem kann man glauben?

Etwa dem Rechtsstaat, wenn Gemeindevertreter bei der Abstimmung über eine Dammabrückung als befangen erklärt werden, aber der Bürgermeister, der auch in der Rheinkommisson tätig ist, ist nicht befangen? Etwa dem Projektteam Rhesi, wenn sie als Ziele u. a. schreiben „Dynamische Stabilität der Flusssohle (Vermeidung von Erosion- bzw. Auflandungstrends)“ oder „Kosteneffizienz der Maßnahmen betreffend Errichtung und Instandhaltung“, und das bei der massiven Aufweitung mit Dammabrückung, Ehbachdamm Abbruch, Ehbach zuschütten, neuen Ehbach bauen, 2000 Meter Rheindamm abbrechen, neuen Rheindamm bauen usw.? Etwa Herrn Ing. M. Mayer, wenn er sagt „Aufweitung bedeutet Auflandung“? Etwa der Broschüre „Für unsere Sicherheit bei Rhein-Hochwasser“ mit dem Überflutungs-Checker: „Koblach wird (bei Dammbruch unterhalb der Illmündung) 9 Meter überflutet“? Dazu passend folgende Worte von Walter Fink vom Samstag, 13. 10. 2018, in den VN über die Berichterstattung im September 2018 zum generellen Projekt Rhesi: „In Zeiten, in denen überall gelogen wird, in den Medien, im Internet vor allem, nicht zuletzt in der Politik – in solchen Zeiten muss man sich fragen, wem man denn eigentlich noch glauben kann. Sie reden von dem, was sie sich in Zukunft vorstellen, damit ihr Angst kriegt und heute schon so handelt, als ob das alles wahr wäre, was sie sagen.“Norbert Bolter, Koblach

Regierung nicht glaubwürdig

Die (ÖVP-nahe) Präsidentin des Rechnungshofes hat die Zahlen der Regierung zur Kassenreform als unseriös und nicht nachvollziehbar bezeichnet. Somit ist für alle offensichtlich, dass die Regierung versucht, uns ein X für ein U vorzu-machen. Ich persönlich betrachte den bisherigen Entwurf als eine „Mogelpackung der Sonderklasse“. Dass die Vorarlberger Landesregierung endlich doch noch bekennt, dass weitere Nachbesserungen notwendig sind, bestätigt das. Es bleibt die Frage, warum sie damit so lange gewartet hat. Die Inszenierungen der derzeitigen Bundesregierung sind perfekt, wie im Theater (weniger perfekt sind die Rechenkünste dieser Regierung, wie die Stellungnahme des Rechnungshofs klar und deutlich aufzeigt). Da wird zwischen vielen Fahnen brillant von der „größten Reform der Zweiten Republik“ gesprochen, oder die „größte Steuerentlastung der Zweiten Republik“ angekündigt. Aber eben nur angekündigt, für 2022. Genauso wie die direkte Demokratie den beiden Regierungsparteien erst 2022 wichtig ist. Und vielleicht das Rauchverbot auch irgendwann. Das alles ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern vor allem äußerst bedenklich.Karlheinz Kranz, Mäder

Die Patientenmilliarde

Das ist der Gipfelpunkt der Rechenkünste der Regierung und die Spitze der Täuschung der Staatsbürger. „Beim System sparen und nicht bei den Menschen“, lautet die löbliche Absicht. Die Milliarde, die die Funktionäre der Krankenkassen angeblich kosten, soll den Patienten zugutekommen. Doch „Der Rechnungshof zerreißt die Kassenreform“ (VN vom 19. 10. 2018). Und: „Die Fusion der Landeskassen könnte in den ersten fünf Jahren deutlich negativ sein.“ Wo spart die Regierung noch? Man kommt aus dem Staunen nicht heraus: Die Grenzschutzübung in Spielfeld im Juni mit Erstellung einer Tribüne für die Zuschauer (!) kostete 291.882 Euro. Für die unnötige Polizeireiterstaffel, die 2019 in Wien eingesetzt werden soll, schwanken die Kostenschätzungen zwischen Zigtausenden und Hunderttausenden Euro pro Jahr. Die Fahrt nach Brüssel zum Ministerrat (mit 59 Personen!) am 6. Juni dieses Jahres kostete 48.245 Euro. Die Sitzung hatte genau eine Stunde gedauert – ein kostspieliger Ausflug! Wo spart die Regierung wirklich? Zwei Beispiele: Schon heuer hat die Regierung die Förderung für das AMS um 30 Prozent gekürzt, weitere Kürzungen sind fürs nächste Jahr vorgesehen. Bedürftige Menschen, die auf die Mindestsicherung oder die Notstandshilfe angewiesen sind, werden durch die geplante Reform weitere Einschränkungen erleiden. Man muss sich wundern, was alles möglich ist.Alois Schwienbacher, Altach

Lustenau am Rhein

In der „Lustenau-Beilage“ der VN vom 13. 10. 2018 nahm Bürgermeister Kurt Fischer auch zum Thema „Rhesi“ Stellung. Er meinte, der Rhein biete eine exzellente Erholungsachse und spiele eine große Rolle für familiäre Freizeitaktivitäten wie Radeln und Baden. Lieber Herr Fischer, „Rhesi“ ist kein „Rhein-Vitalisierungs-Projekt“ für die schönen Tage des Jahres, sondern ein Hochwasserschutzprojekt zur Verbesserung der Hochwassersicherheit mit ökologischen Begleitmaßnahmen. Mit dem Trittsteinkonzept haben sich die verantwortlichen Gremien für jenes Konzept entschieden, das einer Pseudo-Ökologie den Vorzug vor der Verbesserung des Hochwasserschutzes geben würde. Dies kann nicht im Sinne der Bevölkerung in den Rheingemeinden sein. „Rhesi“ soll und muss das Rheintal als Lebensraum sicher machen! Um eine Freizeitnutzung – auch in einer die Hochwassersicherheit bevorzugenden „Rhesi“ – sicherzustellen, ist ein Pflegekonzept für die „Ökologie am Rhein“ erforderlich. Dies verlangt geradezu eine „Ökologiesierung mit Maß und Ziel“, um die Folgekosten auch nur einigermaßen im Griff zu haben. Die im zur Zeit aktuellen „Rhesi“-Projekt geplante generelle Aufweitung des Gerinnes – von ca. 90 Meter auf über 200 Meter – als ökologische Basis ist eine gefährliche Illusion und nicht zu verantworten. Illusionen sind kein gutes Fundament für die Zukunft.Othmar Amann, Koblach

Vorarlberg, eine

Filiale WiensWie wahr und gleichzeitig ernst ist diese Aussage von Gerold Riedmann (VN vom 20. 10. 2018). Hat doch gerade Vorarlberg in der Vergangenheit gezeigt, wie mutige Menschen diesem Land Ehre und Ansehen verschafft haben, wenn sie Eigenständigkeit bewahrt haben. So waren es Zigtausende Aktivisten, die einen Minister über den Bodensee heimgeschickt haben, und das Schiff selbstständig „Vorarlberg“ getauft haben. Es war ein Nationalrat Anton Türtscher, der als wahrer Vertreter seines Landes und seines Berufsstandes einem zentralen und bauernfeindlichen Gesetz die Zustimmung verweigert hat. Der als Nationalrat zurückgetreten und als einfacher Bauer auf seinen Hof im Walsertal zurückgekehrt ist. Es war ein Provikar Carl Lampert, der sich als hochkarätiger Vertreter des Klerus seiner Berufung als Hirte seines Volkes der zentralen Macht nicht gebeugt hat und in den Märtyrertod gegangen ist.Ich glaube, dass es auch heute noch mutige Menschen in unserem Land gäbe (auch bei der Jugend), die bereit wären, einen Einsatz für Eigenständigkeit und echten Föderalismus zu bringen, wenn ihnen jemand mutig und unerschrocken vorausginge!Hugo Waldner, Egg-Großdorf

Bildungspolitik aus Praxis kommentiert

Ein Aufschrei ging in manchen Kreisen durch die Lande, als bekannt wurde, dass die Bundesregierung das Wiederholen einer Klasse in den Volksschulen wieder einführen wird. Vom Verbrechen am Kinde und Rückfall ins pädagogische Mittelalter war da die Rede. Mir scheint, dass niemand von den Kritikern die aktuelle gesetzliche Regelung kennt. Momentan dürfen alle Kinder, trotz negativer Beurteilung, gegen jede Empfehlung der Lehrer und Direktoren (Entzug von Fachkompetenz und Entscheidungskompetenz) bis zur 4. Klasse aufsteigen. Dort ist dann aber Schluss, denn die 4. Klasse muss dann positiv abgeschlossen werden. Ein Aufsteigen in eine weiterführende Schule mit einem „Nicht Genügend“ ist nicht möglich.Kinder werden also trotz massiver pädagogischer Einwände und klarer Begründung bis zur 4. Klasse mitgenommen, um sie dann dort stranden zu lassen – das ist absurd und unmenschlich! Die wenigen, bestens begründeten Wiederholungen pro Schuljahr werden mit Augenmaß und mit Sicht auf das Wohl und die Entwicklung der Kinder getroffen. Auch wenn ich nicht allen bildungspolitischen Entscheidungen der Regierung zustimme – mit dieser kann ich gut leben!Dir. Bernd Dragosits, VS WolfurtBütze, Bregenz

Ehret das Alter

Kürzlich warteten wir im Bahnhof Dornbirn auf unseren Autobus. Ein Aufenthaltsraum, ausgestattet mit acht Sitzplätzen. Es herrschte Durchzug wegen der geöffneten, sich gegenüberliegenden Türen. Meine Bekannte fragte den Mitarbeiter der ÖBB, ob er nicht wenigstens eine Tür schließen könne. Er erklärte, dass hier gelüftet werden müsse. Außerdem dürfe man sich in diesem Raum nicht länger als 15 Minuten aufhalten. Dem widersprach ich. Ein aus dem Ausland stammender Mann spielte schon längere Zeit am Handy, und er wurde seitens des ÖBB-Mitarbeiters nicht über seine Rechte und Pflichten belehrt. Der größte Kritikpunkt ist die abwertende Haltung gegenüber vorwiegend älteren Menschen seitens der ÖBB. Im Telefonbuch ist eine Telefonnummer für Kritik bzw. Anregungen angeführt. Einen Ansprechpartner gibt es nicht. Per Mail können diese bekannt gegeben werden. Wer über kein Internet verfügt, wird ausgegrenzt, kann sich gegen Ungerechtigkeiten nicht mehr wehren. Ist das tatsächlich die Grundeinstellung der ÖBB? Die Würde des Menschen ist unantastbar.Maria Sandtner, Lustenau

Unmenschliche Vorgehensweise

Dass zur Zeit der Naziherrschaft Menschen auf unmenschliche Art ihr Leben verloren, wurde uns im heurigen Jubiläumsjahr vielfach aufs neue bewusst gemacht. Wenn Norbert Loacker den Umgang mit bestens integrierten, gut ausgebildeten und dringend benötigten Asylanten, die in Länder abgeschoben werden, wo sie verfolgt und womöglich zu Tode gefoltert, mit Nazimethoden vergleicht, hält er zurecht eine derartige Vorgangsweise heute für genauso unmenschlich wie damals. Wenn unser Bundeskanzler und EU-Ratsvorsitzender Hilfsorganisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ und „SOS Mediterranee“ mit Schleppern gleichsetzt und sie damit für Verbrecher hält, ist eine derartige Haltung ebenso menschenunwürdig und unsozial. Menschenrecht muss Menschenrecht bleiben. „Ärzte ohne Grenzen“ und andere Hilfsorganisationen sorgen im Mittelmeer und auch bei uns, dass Recht Recht bleibt. Ihr Einsatz verdient höchstes Lob und unser aller Anerkennung und Dank.Pfr. Eugen Giselbrecht, Doren

Vergleich mit Nazi-Methoden unpassend

Die Festnahme und Abschiebung eines Asylwerbers aus Pakistan erhitzt derzeit die Gemüter und dabei kommt es zu Wortäußerungen, die oft nicht ganz zur Sache passen.Die Abschiebung von lernwilligen, unbescholtenen und gut integrierten Menschen ist in allen Fällen auf möglichst objektiver Basis zu prüfen.Wenn dann im Zuge eines rechtstaatlichen Verfahrens ein Festnahmeauftrag an die Polizei ergeht, dann handelt es sich um einen Auftrag, den die Polizei umzusetzen hat. Die damit befassten Polizisten haben (dürfen) den Inhalt nicht zu kommentieren, sondern den Auftrag im Rahmen der geltenden Vorschriften (auch Eigensicherung) auszuführen. Dass der aktuell betroffene Asylwerber wie ein Verbrecher abgeführt worden sei und dabei auch noch an die furchtbare Nazi-Vergangenheit erinnert wird, entbehrt sicher jeglicher Tatsache. Die Polizisten haben nur ihren Job getan und tun müssen.Solche Amtshandlungen sind auch für die Polizisten keine angenehme Aufgabe. Gerade wenn dann auch noch Familien mit Kindern betroffen sind, entsteht Stress. Wenn man dann auch noch über die Medien unsachlich kritisiert wird, steigert sich diese Belastung, und es ist nicht verwunderlich, wenn immer mehr junge Menschen diesen anspruchsvollen und fordernden Beruf nicht mehr ausüben wollen. Daher die Bitte: Lasst die Kritik dort, wo sie hingehört und lasst die vielen Polizist(inn)en ihren Beruf ausführen. Tag und Nacht, 24 Stunden rund um die Uhr.Eugen Lampert, Polizeigewerkschaft Vorarlberg, Koblach

Danke, Norbert Loacker, für Ihren Mut

Endlich sagt ein Politiker und Funktionär, wie es wirklich um unsere Regierung und ihre Innenpolitik steht: Es sind Nazimethoden, wenn man unbescholtene, junge Menschen, die sich bestens integriert haben, die Sprache beherrschen, lernwillig und lernfreudig sind, Arbeit haben in einem Mangelberuf und Steuern bezahlen, aufgrund ihrer Hautfarbe und Religion des Landes verweist. Abgesehen davon, dass solche Aktionen ökonomisch dumm sind, sind sie extrem menschenfeindlich.Den Versprechungen der Regierung, die Abschiebung von Lehrlingen auszusetzen, hatte der junge Mann vertraut. Wie wird nun gerechtfertigt, dass man diesen Flüchtling überfallsartig abführt und einsperrt? Darüber hinaus wurde und wird ihm jeder Rechtbeistand verwehrt? Die Ausweisung und Verschleppung von Menschen mit anderer Religion und schließlich deren Ermordung haben unsere Väter erlebt, eine Wiederholung braucht unsere Gesellschaft nicht Aber immerhin wurden wir alle von Herrn Hofer gewarnt: „Ihr werdet euch noch wundern!“ Ich fürchte, er wird recht behalten. Möge keiner von uns Österreichern je in die Lage kommen, fliehen zu müssen.Monika Amann, Bregenz

Wer einmal lügt . . .

Zum Kommentar „Im Irrenhaus“ von Harald Walser, VN vom 15. 10. 2018:Ich meine, wer sitzt denn hier im Irrenhaus? Wir alle sind auf Informationen von Fachleuten angewiesen. Ich habe es mir angewöhnt, auch wissenschaftliche Ergebnisse immer mit dem eigenen Hausverstand und Wissen zu prüfen. Zu oft schon hat sich die Wissenschaft geirrt. Die Luft beinhaltet 0,04 Prozent CO2, davon sind ganze 10 Prozent technisches CO2, also 0,004 Prozent, die zur Rettung des Weltklimas zur Verfügung stehen. Wer kommt da nicht ins Zweifeln? In der Basler Zeitung ist der Ozeanograph Nils-Axel Morner zu Wort gekommen. „Der Weltklimarat hat eine politische Agenda.Wer nicht nach der Pfeife des Weltklimarates tanzt, hat schlechte Karten. Kritik an der CO2-Lüge bedeutet Boykott, was Medien und Karriere betrifft. Die Leute haben sich mit ihren Behauptungen schon so stark exponiert, dass sie nicht zurück können. Zudem fließt öffentliches Forschungsgeld ausschließlich zu den Warnern vor dem Klimawandel. Wir haben es hier mit einer religiösen Bewegung zu tun, die behauptet, die Umwelt schützen zu wollen. Sie stellt die Bekämpfung der Erderwärmung vor die Bekämpfung der Armut. Voraussichtlich nimmt die Sonneneinstrahlung in den nächsten Jahrzehnten ab, und es kommt zu einer Abkühlung. Spätestens dann wird wohl klar, wie falsch die Warnungen vor der Erderwärmung sind.“Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wer immer lügt, hat gute Chancen – Das ist anscheinend die Devise des Weltklimarates.Alwin Häle, Muntlix

Unser Fleisch –

EuropasTiertransporteEs ist eine Schande für den mündigen Europäer, wie er sein Gut – die hilflose Kreatur (Tier) – mit Strapazen, die zum Himmel schreien, in Kontinente dieses Erdballs transportiert, um sie dann mit hals- und kniebrecherischen Methoden sterben zu lassen!Als Betrachter und Zuhörer der nervenzermürbenden Berichterstattung gewinnt man den Eindruck, dass die große Politik nichts mehr als eine Marionette der Lobby ist, in der das Kapital und der damit zusammenhängende Ertrag das Machtwort spricht. Wie sonst ist es erklärbar, dass unser Lebendvieh auf derart skrupellose, tierverachtende Maßnahme in Kontinente verfrachtet wird, in denen man ohne jegliche Ethik handelt und fuhrwerkt? Unter dem Gesichtspunkt einer sauber durchgeführten Schlachtung ist unser Fleisch edelstes Lebensmittel, um welches uns die Staaten jenseits des Bosporus beneiden! Und als solches gehört es auf den internationalen Markt. Die Bewusstseinsbildung ist zuerst bei uns Europäern gefordert. Denn nur dann ist es möglich, die Vermarktung unseres Fleischs ohne Tierleid in den Griff zu bekommen.Edgar Frick, Frastanz

Rauchverbot

An die Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß: Als Medizinerin würde ich von Ihnen erwarten, dass die Frage der Gesundheit „von Dritten“ kein Koalitionskompromiss sein kann! Ich gehe davon aus, dass Sie den Satz, „si tacuisses, philosophus mansisses“ verstehen. Es ist ungeheuerlich, wenn die Gesundheitsministerin nicht erkennt, dass über die Gesundheit von betroffenen Bürgern, und da meine ich primär das Personal in den Gaststuben, wegen eines faulen politischen Kompromisses aufs Spiel gesetzt wird. Der Gast kann ja wegbleiben, nicht aber das Personal! Dass es technisch nicht möglich ist, den Rauch wirksam von einem Raum zum anderen hintanzuhalten, sollten Sie eigentlich verstehen. Wenn nicht, lassen Sie sich das von einem Lüftungsfachmann erklären. Aus meiner Sicht sollten Sie diesen Posten abgeben, da es Ihnen offensichtlich an dem erforderlichen Sachverstand ganz erheblich fehlt.Ing. Gerhard Miltner, Bregenz

Taubenplage

Alles schon vergessen? Die Taubenplage in Bregenz hatten wir schon in den Jahren 1970/1980, als ich noch in der Stadtvertretung in Bregenz war. Man versuchte, die Tauben von den Dächern abzuschießen, was bei der Bevölkerung zu großem Unmut geführt hat. Der damalige Veterinärarzt von Bregenz hatte die Idee, die Tauben seitens der Stadt an bestimmten Plätzen zu füttern, das Futter wurde mit mit „Antibabypillen“ versetzt, der Erfolg war enorm! Ende der 80er-Jahre waren kaum noch Tauben in Bregenz. Man hätte diese Methode fortsetzen sollen. Es hilft nicht, ein Fütterungsverbot für die Bevölkerung auszusprechen, es müssen Taten gesetzt werden. Eine andere Möglichkeit zeigt das Ulmer Münster: dort wurden zwei Falkenpärchen im Turm eingesetzt, die die Taubenanzahl auf ganz natürliche Art reduziert haben.Helmwart Zortea, Lochau

Ungewisse Zukunft eines gut Integrierten

Es trifft den Falschen, denke ich mir, wenn ich in der VN vom 17. 10. 2018 lese, dass ein gut integrierter Koch aus Bangladesch bald gehen muss. Hasan Mahmudul wird im Mai seine Lehre im Hotel Krone abschließen, seine Chefin Bettina Rhomberg lobt ihn als fleißig und eigenständig: „Er hat alles selbst geregelt, verdient Geld, zahlt Steuern und Miete.” Solange Hasan als Koch arbeitet und für sich selbst aufkommt, sollte er bleiben dürfen. So ein Mensch ist ein Gewinn für das Land. Bei Hasan Mahmudul ist eine Bleibemöglichkeit erwägenswert, zum einen weil er als Koch gebraucht wird, zum anderen dient er als gutes Vorbild.Aaron Brüstle, Höchst

Sport

Stark als Einheit

Der 5:2-Erfolg von Austria Lustenau gegen die Young Violets Austria Wien...

Vertagt

Austin Sebastian Vettel hat seinem Rivalen Lewis Hamilton trotz seines nächsten Patzers die...

ÖM-Gold im Doppelpack

Mit einer Ausbeute der Extraklasse bewies das kleine Aufgebot der Vorarlberger Turnerschaft (VTS) bei der 51. österreichischen Meisterschaft in der Rhythmischen Gymnastik in Innsbruck die trotz der mangelhaften infrastrukturellen Möglichkeiten qualitativ hochwertige Arbeit in dieser Sparte im heimischen Fachverband. In der Juniorinnen-1-Klasse (Jg. 2003/04) holte sich die noch jahrgangjüngere Teresa Welzig (Bild, TS Hohenems) mit 45,85 Punkten Gold im Einzel-Mehrkampf und durfte sich zudem mit Katharina Amann (TS Dornbirn), Fünfte im Mehrkampf, und Emily Chabai (SG Götzis, 9. Mehrkampf) über die höchste Auszeichnung in der Mannschaft freuen. In den vier Einzelgeräten wurde Neo-Sportgymnasiastin Welzig Vizemeisterin mit dem Band, gewann Bronze mit dem Ball und den Keulen und blieb lediglich als Sechste mit dem Reifen ohne Medaille. Die 15-jährige Amann, ebenfalls seit heuer Schülerin am Sportgymnasium Dornbirn, belegte in den Einzelentscheidungen die Ränge fünf (Reifen und Band) bzw. acht (Ball und Keulen). Komplettiert wird die Ausbeute der Equipe von Landestrainierin Vesela Milanova durch die Plätze neun der beiden Nachwuchsgymnastinnen Varinia Carugati und elf von Chayenne Egle (beide TS Röthis) im Mehrkampf der Juniorinnen-2-Kategorie (Jg. 2005 und jünger). ÖFT

Knapper Heimsieg

Mit einem 1:0-Sieg über Schlusslicht Schwarzach konnte der FC Schlins in der Landesliga auf Platz acht vorrücken. Torschütze war Marcel Vonbrül (42.). Einen Wermutstropfen gab es aber: Andreas Jakob wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (90.+4). VN-Steurer

Zurück an der Spitze

Nach dem 3:3-Auswärtsremis von Traditionsverein FC Wolfurt im Hofsteigderby gegen den FC Lauterach sind die Wolfurter wieder da, wo sie zum letzten Mal vor fünf Jahren waren, auf Platz eins der Vorarlbergliga-Tabelle. Am Ende gab es sechs Tore, zehn Verwarnungen und eine rote Karte, aber keinen Sieger. Einmal mehr war es Aleksandar Umjenovic, der mit einem verwandelten Foulelfmeter den Gästen noch einen Punkt rettete. (90.) „Wir genießen natürlich diese wunderbare Momentaufnahme“, so Wolfurt-Trainer Joachim Baur nach dem Spiel. VN-SAMS

Später Ausgleich

Erst in der 89. Spielminute wurde das 1c-Team des FFC Vorderland erlöst, als Katharina Fleisch gegen Alberschwende den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielte. Zuvor traf Lara Baldauf für das Gäste-Team (39.). VN-Steurer

Menschen

Toplehre amKumma

Vergangenes Wochenende stand die Region amKumma mit den Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder ganz im Zeichen der Lehrlingsausbildung. In der Kulturbühne AmBach präsentierten 30 Firmen den jugendlichen Besuchern über 50 unterschiedliche Lehrberufe. Einzigartig war, dass sich weiterführende Schulen und Institutionen auf der Messe vorstellen und ihre Schwerpunkte präsentierten konnten.Mit Vorträgen zum Thema „Pflichtschule – Was danach?“ wurde das Informationsprogramm abgerundet. Zur Eröffnung konnten Manfred Böhmwalder und Arno Riedmann als Organisatoren die Bürgermeister der...

Umfangreiche Ausstellung im KUB

Am Wochenende fand im Kunsthaus Bregenz die Eröffnung einer Ausstellung der britischen Künstlerin Tacita Dean statt. KUB-Direktor Thomas D.

Neue CD für "Teddy Eddy"-Fans

In Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Lustenau, dem Land Vorarlberg und dem Verlag edition v präsentierte Ingrid Hofer am Wochenende ihre zweite Kinderlieder-CD „Teddy Eddy – Superheld!“ zum Mitsingen und...

Promis im Blitzlicht

Töchterlein unterhält Tour-Crewwien Popsängerin Christina Stürmer (36) tourt mit ihrem neuen Album...

Markt

Guter Geschmack

210 Aussteller aus fünf Ländern und den Bereichen Design, Kulinarik, Mode und Genuss präsentierten am Wochenende über 10.000 Besuchern im Messequartier ihre Produkte. Damit wurden die Erwartungen der Messe erfüllt. 20 Prozent der Gäste reisten dabei aus Deutschland, Liechtenstein oder der Schweiz an. Gleichzeitig tauschten sich 250 Nachwuchsköche bei den „Young Chefs Unplugged“ aus und besuchten die Gustav. Insgesamt blieben die Besucher laut Messe durchschnittlich 3,5 Stunden auf der Gustav. „Die Atmosphäre, der Mix der Aussteller und sehr interessierte Besucher machen die Gustav besonders. Der Salon ist die ideale Verkaufsplattform“, so Peter Sutter von Optik Sutter. Gustav/Mittelberger

Wirtschaft Aktuell

Italien unbesorgtRom Italiens Vizepremier Matteo Salvini ist unbesorgt über die Herabstufung durch die...

Absagen an Riad

Nach der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi sagen immer mehr Politiker und Unternehmer ihre...

Erfolgskooperation

Der Business Summit der FH Vorarlberg entwickelt sich zum Treffpunkt für Innovationen. Die Vorarlberger Raiffeisenbanken als Partner haben nun ihre Kooperation um drei Jahre verlängert. Im Bild: Thomas Metzler, Wilfried Hopfner und Markus Ilg. Raiffeisen

Wohin

20.15 Uhrsaumarkt, feldkirch

Seit 45 Jahren nehmen Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Armut zu. Der Sozialstaat wurde geschwächt, Millionen Menschen in Europa leiden Not. Immer mehr erhoffen sich soziale Wärme in der nationalen Volksgemeinschaft. Was hat die herrschende Wirtschaftstheorie damit zu tun? Weshalb vertiefen ihre Empfehlungen die Krise? Wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus? Und wie prägt eine Ideologie, nach der nur die Konkurrenz das ökonomisch Beste ermöglicht, unser Zusammenleben?Der Ökonom Stephan Schulmeister erklärt den marktreligiösen Charakter der neoliberalen Theorien und entwirft eine neue „Navigationskarte“ für den Weg zur Prosperität in einem gemeinsamen Europa. Sein Gesprächspartner ist Armin Thurner, Journalist und Publizist, Herausgeber des „Falter“. www.saumarkt.at  Stephan Schulmeister/Daniela Kloock

Kultur

Welt

Edles Darunter

Nachtblaue Dessous von Spanx präsentierte dieses Model in New York. ap

Putzige Gesellen

Neugierig schauen die beiden Roten Panda-Zwillinge, die im Sommer im Rosamond Gifford Zoo in Syracuse im US-Bundesstaat New York geboren wurden, in die Welt. Der Gifford-Zoo will mit einem Panda-Zuchtprogramm dazu beitragen, das Überleben dieser gefährdeten Art zu sichern. ap
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